Verstärkte Kontrollen stoppen illegale Migration – drei Festnahmen
Am 7. April 2026 besuchten Innenminister Gerhard Karner und Landespolizeidirektor Bernhard Rausch persönlich den Bereich rund um den Salzburger Hauptbahnhof. Dort schauten sie sich eine besondere Polizeikontrolle an, die sich mit ausländischen Personen und deren Aufenthalt beschäftigt. Diese Aktion nennt man fremdenpolizeiliches Planquadrat.
Bei dieser Schwerpunktaktion waren etwa 30 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Sie kontrollierten hauptsächlich den Südtirolerplatz in Salzburg, einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Ziel war es, gezielt nach illegalem Aufenthalt und anderen Verstößen zu suchen und für Sicherheit zu sorgen.
Innenminister Gerhard Karner erklärte dazu: „Fremdenpolizeiliche Planquadrate wie das heutige finden regelmäßig in ganz Österreich statt. Dabei arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten der Fremdenpolizei, der Bereitschaftseinheiten sowie Streifenpolizistinnen und Streifenpolizisten Hand in Hand, um die illegale Migration gegen Null zu drängen.“ Das bedeutet, verschiedene Polizeieinheiten arbeiten eng zusammen, um illegale Einwanderung so gut wie möglich zu verhindern.
Landespolizeidirektor Bernhard Rausch betonte die besondere Bedeutung des Bereichs: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, in der Elisabeth-Vorstadt und insbesondere im Bereich Südtirolerplatz, als einem wesentlichen Salzburger Verkehrsknotenpunkt, im Rahmen der polizeilichen Zuständigkeiten für Sicherheit zu sorgen. Gerade das Zusammentreffen von Reisenden aus allen Ländern mit Pendlerinnen und Pendlern sowie der lokalen Bevölkerung bedingen ein hohes polizeiliches Augenmerk.“
Dank verstärkter Kontrollen und konsequenter Rückführungen von Personen ohne gültigen Aufenthalt ist die Zahl illegal eingereister Menschen in den letzten drei Jahren deutlich zurückgegangen. Das zeigt, dass die Polizei wirksam gegen illegale Migration vorgeht.
Ergebnisse der Kontrollaktion und Entwicklung des Grenzschutzes
Bei der Aktion wurden etwa 280 Personen überprüft und Fragen bei Fahndungen gestellt. Drei Menschen wurden festgenommen. Außerdem wurde das Konzept für den Grenzschutz im Dezember des vergangenen Jahres überarbeitet. Statt fester Kontrollpunkte setzt man jetzt mehr auf flexible und mobile Kontrollen in Grenznähe.
Bundesweit sind aktuell etwa 2.500 sogenannte PUMA-Kräfte im Einsatz. Diese speziell geschulten Polizistinnen und Polizisten gehören zur fremden- und grenzpolizeilichen Einheit. Sie kümmern sich um die Bekämpfung illegaler Migration und grenzüberschreitender Kriminalität. Außerdem helfen sie bei internationalen Einsätzen mit, überprüfen den Aufenthalt von ausländischen Personen und bearbeiten Asylverfahren. Besonders wichtig ist ihre Arbeit bei Grenz- und Flughafenkontrollen.
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