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Klimawandel beeinflusst Buchungsentscheidungen

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Die Gondelbefragung ist eine wissenschaftliche Studie, die zum Projekt „Fokusjahre“ der Tourismusregion Saalfelden-Leogang gehört. Sie fand am letzten Februarwochenende statt und wurde von freiwilligen Helfer:innen der Organisation Protect Our Winters (POW) durchgeführt. Die Studie wurde vorher von POW, dem Tourismusverband Saalfelden Leogang und Univ.-Prof. Robert Steiger von der Universität Innsbruck gemeinsam geplant.

Klimawandel verändert Buchungsverhalten: 72 % sehen Rückgang von Naturschnee kritisch – 51,7 % möchten lieber in Gebiete mit mehr Schneesicherheit fahren

Die neuen Ergebnisse zeigen klar, dass der Klimawandel auch im Wintertourismus angekommen ist und die Entscheidungen der Skigäste beeinflusst. 81 % der Befragten sagen, dass sie sich beim Skifahren mit den Folgen des Klimawandels beschäftigen. Die Schneelage ist für viele wichtig: 75,5 % sehen sie als entscheidenden Faktor für die Wahl ihres Skigebiets. Über die Hälfte (51,7 %) würde bei unsicherer Schneelage lieber in Regionen mit sichererem Schnee fahren. Auch der Zeitpunkt der Reise wird von vielen Gästen überdacht.

72 % der Gäste nehmen klimabedingte Veränderungen negativ wahr, besonders durch weniger Naturschnee und veränderte Landschaften. Dazu gehören kürzere Wintersaisonen, schlechtere Schneequalität und mehr technische Beschneiung, die das Skierlebnis verändert. Technische Beschneiung hilft, den Schnee zu sichern, doch zugleich gewinnen Angebote, die nicht vom Schnee abhängig sind, immer mehr an Bedeutung – etwa Wanderungen oder Wellness.

Klimaschutzmaßnahmen werden gut angenommen

Die Befragung untersuchte auch, wie Gäste Windräder im Skigebiet sehen. 33,3 % der Befragten finden, dass Windkraftanlagen ihr Skierlebnis positiv beeinflussen, davon 15,7 % sehr positiv. Fast die Hälfte (49,3 %) steht dem neutral gegenüber, nur 17,5 % finden Windräder eher störend. Das zeigt, dass Maßnahmen für den Klimaschutz nicht nur aus Umweltgründen wichtig sind, sondern auch von Gästen akzeptiert werden. Diese Maßnahmen sind wichtig für die Zukunft des Wintertourismus.

Wie die Befragung ablief

Die Gondelbefragung fand am Wochenende vom 28. Februar bis 1. März 2026 statt. 15 Ehrenamtliche von POW verteilten in Leogang gedruckte Fragebögen und digitale Umfragen über QR-Codes an die Gäste. Die Beantwortung dauerte etwa 12 Minuten, deshalb konnten die Gäste die Umfrage gut während der Gondelfahrt ausfüllen. Insgesamt nahmen 536 Personen teil. Eine Übersicht der Ergebnisse gibt es in der angehängten PDF-Datei.

Ausblick: Veranstaltung am 15. April 2026 und „Vision T“

Am 15. April 2026 werden die Studienergebnisse bei der öffentlichen Veranstaltung „Tourismus im Wandel: Was bringt Klimaschutz wirklich?“ in Saalfelden vorgestellt.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Saalfelden Leogang zeigt POW, dass aktiver Klima- und Umweltschutz nicht nur wichtig für die Natur ist, sondern auch von den Gästen geschätzt wird und die Region attraktiver macht.

Darüber hinaus engagiert sich POW bei der Entwicklung der „Vision T“ des österreichischen Tourismus. Dabei setzt sich die Organisation besonders für mehr ökologische Verantwortung und wirksame Klimaschutzmaßnahmen ein. Ziel ist, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten und zukunftssicher zu machen – sowohl für Besucher als auch für die Umwelt.

Rückfragen

Lena Öller | Pressesprecherin POW.AT | lena@protectourwinters.at | +
43 (0)67761720897

Selina Hörl | TVB Saalfelden Leogang |
selina.hoerl@saalfelden-leogang.at | +43-6582-70660-22 |
www.saalfelden-leogang.com

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