Bundesheer stärkt Militärhundewesen durch rechtliche Anpassung | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Bundesheer stärkt Militärhundewesen durch rechtliche Anpassung

0 15

Das Verbot für den Gebrauchshundesport Teil C wurde aufgehoben, und das bringt für das Bundesheer große Vorteile. Früher war es schwierig, passende Militärhunde aus österreichischer Zucht zu kaufen. Obwohl es dafür Ausnahmen gab, hörten viele Züchter auf, ihre Hunde anzubieten. Außerdem gab es zu wenig Menschen mit Erfahrung im Schutzdienst und bei der Ausbildung von Schutzhelfern außerhalb des Militärs. Wichtig ist das, weil der Schutzdiensttrieb eine wichtige Eigenschaft der Militärhunde ist. Ohne genug erfahrene Helfer würde die Qualität der Militärhundeführer an allen Dienststellen leiden. Diese Probleme sind jetzt gelöst.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sagt dazu: „Das Militärhundezentrum Kaisersteinbruch steht für Qualität, Erfahrung und Einsatzbereitschaft in Österreich. Mit der Aufhebung des Verbotes wurde eine wichtige Grundlage für die Beschaffung und Ausbildung unserer Militärhunde gesichert. Diese Entscheidung stärkt nicht nur die heimische Verfügbarkeit geeigneter Hunde, sondern sichert auch die hohe Qualität von unseren zukünftigen Hundeführern.“

Die Folgen des Verbots waren schon Ende 2025 und Anfang 2026 klar zu spüren. Wegen Bauarbeiten am Militärhundezentrum zwischen 2023 und 2024 konnte keine neue Hunde gezüchtet werden. Dadurch brauchte das Bundesheer im Januar 2026 sieben neue Hunde, die etwa ein Jahr alt sind. Diese Hunde aus österreichischer Zucht zu bekommen, war aber sehr schwer, weil keine passenden Würfe mehr vorhanden waren. Am Ende konnte das Bundesheer nur einen Hund in Österreich kaufen, die anderen sechs kamen aus dem Ausland—genauer aus Ungarn, Deutschland und Tschechien.

Das Militärhundezentrum Kaisersteinbruch ist die wichtigste Stelle des Bundesheeres für die Zucht, Ausbildung, den Einsatz und die Prüfung von Diensthunden in ganz Österreich. Dort werden vor allem Schutz- und Spürhunde für Wach- und Sicherungsaufgaben sowie für Einsätze bei Drogen- und Sprengstofffunden trainiert. Das Zentrum gilt als die größte Rottweilerzucht der Welt mit mehr als 1.800 gezüchteten Hunden. Neben der frühen Prägung und guten Ausbildung der Hunde ist auch die Auswahl und Schulung der Hundeführer sehr wichtig. Um sicherzustellen, dass Hunde und ihre Führer immer einsatzbereit sind, finden regelmäßige Prüfungen statt.

Rückfragen

Bundesministerium für Landesverteidigung
Telefon: +43 664-622-1005
E-Mail: presse@bmlv.gv.at
Website: http://www.bundesheer.at
@Bundesheerbauer

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Bundesministerium für Landesverteidigung

Kommentar verfassen