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Mit der Aufhebung des Verbots für den Gebrauchshundesport Teil C gibt es für das Bundesheer zwei große Vorteile. Früher war es schwer, passende Militärhunde aus Österreich zu kaufen. Obwohl es für das Bundesheer eine Ausnahme gab, hörten viele Züchter auf, Hunde für das Militär zu züchten. Außerdem fehlte es an Wissen und erfahrenen Helfern im Schutzdienst, die Hunde richtig im Schutz einzusetzen. Das würde wichtige Eigenschaften der Hunde, wie den Schutztrieb, schwächen. Dadurch hätte die Ausbildung neuer Militärhundeführer an den Dienststellen schlechter werden können. Diese Probleme sind jetzt behoben.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sagt dazu: „Das Militärhundezentrum Kaisersteinbruch steht für Qualität, Erfahrung und Einsatzbereitschaft in Österreich. Mit der Aufhebung des Verbotes wurde eine wichtige Grundlage für die Beschaffung und Ausbildung unserer Militärhunde gesichert. Diese Entscheidung stärkt nicht nur die heimische Verfügbarkeit geeigneter Hunde, sondern sichert auch die hohe Qualität von unseren zukünftigen Hundeführern.“

Besonders deutlich wurde das Problem Ende 2025 und Anfang 2026. Wegen Bauarbeiten am Militärhundezentrum in den Jahren 2023 und 2024 gab es weniger Welpen aus der eigenen Zucht. Im Januar 2026 brauchte das Bundesheer sieben neue junge Hunde, war aber kaum in der Lage, diese aus Österreich zu kaufen. Es gab einfach keine passenden Welpen mehr. Deshalb wurden nur ein Hund in Österreich gekauft, die anderen sechs kamen aus dem Ausland, etwa aus Ungarn, Deutschland und Tschechien.

Das Militärhundezentrum Kaisersteinbruch ist die wichtigste Einrichtung des Bundesheeres für alles rund um Diensthunde in Österreich. Dort werden Hunde speziell für den Schutz- und Spürdienst ausgebildet, zum Beispiel für Aufgaben beim Wachschutz oder bei der Suche nach Drogen und Sprengstoffen. Die Einrichtung gilt mit über 1.800 gezüchteten Hunden als die größte Rottweilerzucht der Welt. Neben der Hundezucht und Ausbildung ist auch die Auswahl und Schulung der Hundeführer sehr wichtig. Um sicherzugehen, dass Hunde und Führer einsatzbereit bleiben, finden regelmäßig Kontrollen und Tests statt.

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