Fünf Jahre Spitzenforschung: Josef Ressel Zentrum an FH Salzburg erfolgreich beendet
Fünf Jahre Spitzenforschung erfolgreich abgeschlossen: Am 18. März fand die Abschlussveranstaltung des Josef Ressel Zentrums für modellbasierte Entwicklung verlässlicher Systeme an der FH Salzburg statt. Ein Team von 15 Forschenden arbeitete bis Dezember 2025 an neuen Methoden, um komplexe technische Systeme mithilfe von Modellen zu entwickeln. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit Firmen wie Bosch, Siemens, ChargePoint, GeoConsult und Palfinger sowie der Christian Doppler Forschungsgesellschaft durchgeführt. So wurde ein wichtiger Beitrag für den Standort Salzburg als Industrie- und Wissenszentrum geleistet.
FH-Rektor Dominik Engel und Landesrätin Daniela Gutschi betonten bei der Veranstaltung die große Bedeutung gemeinsamer Forschung für den Innovationsstandort Salzburg. Dominik Engel erklärt: „Ich freue mich über den erfolgreichen Abschluss des Josef Ressel Zentrums. Mit mittlerweile drei Josef Ressel Zentren hat die FH Salzburg ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen im Spitzenbereich intensiviert und ausgebaut. Diese gelungene Kooperation stärkt alle Partner und die Forschungsergebnisse fließen direkt in die Lehre ein. Mit den Ressel Zentren tragen wir so zu Innovation und anwendungsnaher Spitzenforschung bei und stärken die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte.“
Landesrätin Daniela Gutschi, die auch für Wissenschaft und Forschung zuständig ist, ergänzt: „Forschung und Entwicklung sind zentrale Treiber für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Forschungs- und Wissensstandorts Salzburg. Die Ergebnisse zeigen, was möglich ist, wenn Forschung und Wirtschaft eng zusammenarbeiten: Neues Wissen wird rasch in Technologien und gefragte Kompetenzen übersetzt. Solche Kooperationen machen Salzburger Unternehmen technologisch stärker und schaffen hochwertige Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten.“
Systems Engineering als Lösung für wachsende Systemkomplexität
Systems Engineering beschäftigt sich damit, wie verschiedene Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten können, um komplexe technische Systeme ganzheitlich zu verstehen und zu entwickeln. Eine große Herausforderung ist dabei, verschiedene Modelle aus unterschiedlichen Fachbereichen so zu verbinden, dass man das gesamte System gut überblicken kann.
Im Mittelpunkt der Forschung des Josef Ressel Centre for Dependable System-of-Systems Engineering (DeSoS) stand die Frage, wie komplexe technische Systeme trotz immer größerer Vernetzung, Digitalisierung und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz zuverlässig entwickelt und betrieben werden können. Besonders in Bereichen wie intelligente Stromnetze (Smart Grids), Fahrzeugelektronik oder Fabriken steigt die Komplexität der Systeme stark an.
Neue Modellierungsmethoden für komplexe Systeme
Ein wichtiger Forschungsansatz war die Entwicklung von spezialisierten Modellierungssprachen, die genau auf die Sprache und Arbeitsweise der jeweiligen Fachbereiche abgestimmt sind. So können Modelle sowohl für verschiedene Beteiligte verständlich bleiben als auch detailliert genug sein, um technische Systeme sicher bewerten zu können.
„Während der Projektlaufzeit sind über 70 wissenschaftliche Publikationen entstanden sowie mehrere frei verfügbare Modellierungswerkzeuge, die bereits in echten Projekten verwendet werden. Diese Werkzeuge ermöglichen es, komplexe Systeme – zum Beispiel Stromnetze, Fahrzeuge oder Produktionsanlagen – zu modellieren und miteinander zu verknüpfen. Neben den wissenschaftlichen Fortschritten hat das Josef Ressel Zentrum auch die Zusammenarbeit mit Partnern verbessert und neue Forschungsinitiativen sowie Karrieren von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gefördert“, fasst Christian Neureiter, Leiter des Zentrums, zusammen.
Josef Ressel Zentren: Forschung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft
In Josef Ressel Zentren wird praxisnahe Forschung auf hohem Niveau betrieben. Dabei arbeiten hervorragende Forschende eng mit innovativen Unternehmen zusammen. Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft gilt international als Vorbild für diese Art von Kooperation. Die Zentren werden gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) und den beteiligten Firmen finanziert.
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