ÖGB-Schuberth: Erste Schritte zu fairen Spritpreisen gesetzt | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

ÖGB-Schuberth: Erste Schritte zu fairen Spritpreisen gesetzt

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Die heute angekündigten Maßnahmen, um die Spritpreise zu senken, sind ein wichtiger erster Schritt. „Erstmals erfolgt damit ein Preiseingriff“, sagt ÖGB Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth. Das bedeutet, dass der Staat jetzt erstmals direkt in die Preisgestaltung eingreift, um die Kosten für die Verbraucher:innen zu senken.

Der ÖGB hat sich mit seiner Forderung nach einer Margenregelung durchgesetzt. Das heißt, es wird eine Obergrenze für übermäßige Gewinne festgelegt, die Unternehmen in Krisenzeiten machen dürfen. Mit dem neuen Modell sollen die Treibstoffpreise ab dem 1. April 2026 um etwa 10 Cent pro Liter sinken. Dadurch wird der starke Anstieg der Spritkosten, der zuletzt etwa 30 Prozent betrug, etwas ausgeglichen.

Dieser Ansatz soll verhindern, dass in schwierigen Zeiten hohe Gewinne auf Kosten der Verbraucher:innen gemacht werden. „Die geplanten Regelungen können dazu beitragen, übermäßige Preissprünge einzudämmen, Arbeitnehmer:innen zu entlasten und den Wettbewerb gerecht zu gestalten“, erklärt die ÖGB-Chefökonomin. So sollen faire Preise und mehr Schutz für die Bürger:innen erreicht werden.

Preismonitoring soll Wirksamkeit sichern

„Wichtig ist zudem, dass es auch ein Preismonitoring gibt, damit die Verbraucher:innen auch tatsächlich von den Maßnahmen profitieren“, betont Schuberth. Das bedeutet, es wird genau beobachtet, ob die Preise sich wirklich senken und stabil bleiben. Auch wenn keine einzelne Maßnahme alle Probleme sofort lösen kann, sind die heute vorgestellten Schritte ein wichtiger Beitrag, um die Preise zu stabilisieren.

Weitere Maßnahmen für leistbares Leben weiterhin notwendig

Die aktuellen Inflationszahlen von Statistik Austria für Februar 2026 zeigen, dass noch mehr getan werden muss, damit das Leben in Österreich für alle bezahlbar bleibt. Inflation bedeutet, dass die Preise allgemein steigen und die Kaufkraft sinkt.

„Auch wenn die Regierung mit der Mietpreisbremse, der Senkung der Energieabgaben, leistbaren Stromtarifen und den ersten Maßnahmen zur Senkung der Spritpreise wichtige Initiativen auf Schiene gebracht hat, gibt es noch keine Entwarnung. Der ÖGB wird sich weiterhin konsequent für spürbare Entlastungen einsetzen“, sagt Schuberth zum Abschluss. Der ÖGB will also weiterhin dafür sorgen, dass Menschen in Österreich finanziell unterstützt werden.

Rückfragen

Mag. Toumaj Faragheh
ÖGB-Kommunikation
Tel.: +43 664 614 518 0
toumaj.faragheh@oegb.at
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