WKNÖ warnt vor Eingriffen in Treibstoffpreise | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

WKNÖ warnt vor Eingriffen in Treibstoffpreise

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Die Bundesregierung hat heute ein Paket mit Maßnahmen vorgestellt, um die hohen Treibstoffpreise zu senken. Die Wirtschaftskammer Niederösterreich warnt dabei davor, in die Preisbildung der Unternehmen entlang der gesamten Produktionskette einzugreifen. Entlastungen sind generell sinnvoll, doch wichtige Regeln der Marktwirtschaft sollten nicht verletzt werden.

Keine Eingriffe in den freien Wettbewerb

„Die Senkung der Steuern auf Treibstoffe ist ein richtiger und notwendiger Schritt. Der Staat darf nicht zum Krisenprofiteur werden, sondern muss die Menschen und Betriebe entlasten“, sagt Wolfgang Ecker, der Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Er sieht jedoch die geplanten Limits für die Gewinne der Unternehmen kritisch: „Das untergräbt massiv den freien Wettbewerb und gefährdet im schlimmsten Fall die Versorgungssicherheit mit Treibstoffen – gerade in einem international vernetzten Markt.“

Stabile und verlässliche Regeln sind wichtig

Die Wirtschaft in Niederösterreich ist gegen staatliche Eingriffe, die Unternehmen vorschreiben, wie viel sie für ihre Treibstoffe verlangen dürfen. Besonders in schwierigen Zeiten brauche man klare und verlässliche Regeln, damit Betriebe planen können.

Außerdem wird oft vergessen, dass Treibstoffe weltweit gehandelt werden. Wenn ein Land Preisgrenzen setzt, kann das dazu führen, dass weniger Treibstoff verfügbar ist oder es zu Problemen beim Nachschub kommt.

„Eine Entlastung bei den Treibstoffpreisen ist dringend notwendig – dafür hat der Staat mit Steuersenkungen einen wirksamen und marktkonformen Hebel in der Hand, auch um der Inflation entgegenzuwirken. Eingriffe in Margen hingegen sind der falsche Weg und müssen klar abgelehnt werden“, macht Ecker abschließend deutlich.

Zusatzinfo: Die Treibstoffpreise werden von vielen Faktoren beeinflusst, darunter Rohölpreise, Steuern, Wechselkurse und internationale Märkte. Staatliche Steuersenkungen können kurzfristig helfen, die Preise zu senken. Langfristig ist eine nachhaltige Energiepolitik wichtig, um Preisschwankungen zu verringern und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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