FPÖ: Sozialbau AG wird zum SPÖ-Futtertrog – Tschank kritisiert | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

FPÖ: Sozialbau AG wird zum SPÖ-Futtertrog – Tschank kritisiert

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Die SPÖ-Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal wurde kürzlich in den Vorstand der Sozialbau AG berufen. Dr. Markus Tschank, Abgeordneter der FPÖ, bezeichnete diese Entscheidung als „schlechten Aprilscherz“, betont aber, dass bezahlbares Wohnen ein sehr wichtiges Thema ist.

Dr. Tschank kritisierte die Bestellung scharf: „Das ist Postenschacher in seiner reinsten Form. Hier dreht sich ein SPÖ-Personenkarussell wie in den Zeiten des schlimmsten Proporzes.“ Er meint damit, dass wichtige Positionen innerhalb der SPÖ oft unter Freunden und Parteimitgliedern verteilt werden, ohne Rücksicht auf Sachkunde oder Öffentlichkeit.

Außerdem erinnerte Tschank an frühere Probleme der Sozialbau AG: „Während der Ära Josef Ostermayers als Generaldirektor veranlagte und verlor der Sozialbau-Verbund mehr als 70 Millionen Euro bei der Skandalbank Commerzialbank Mattersburg.“ Dadurch wurde das Image der Organisation belastet. Ostermayer hatte außerdem eine Liberalisierung der Wohnungsgemeinnützigkeit angestoßen, die diese sogar gefährdet hätte. Tschank fragt sich, wie Kathrin Gaal sich in diesem Umfeld einbringen wird und sieht hier eine historische Parallele.

Abschließend betont er: „Der soziale Wohnbau ist zu wichtig, um zum Futtertrog der SPÖ zu verkommen.“ Er fordert Änderungen im Gesetz, die den Einfluss der Politik auf gemeinnützige Wohnbauten verringern und für längere „Abkühlphasen“ sorgen sollen, damit solche Posten nicht immer wieder schnell politisch besetzt werden. Er will dazu im Nationalrat entsprechende Initiativen starten.

Bezahlbarer Wohnraum ist in Wien und ganz Österreich ein zentrales gesellschaftliches Thema. Die Sozialbau AG spielt dabei eine wichtige Rolle, weil sie viele günstige Wohnungen anbietet. Kritiker wie Dr. Tschank fordern daher mehr Transparenz und weniger politische Einflussnahme bei solchen Organisationen, um besseres und einfacheres Wohnen für alle sicherzustellen.

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