FMA-Chef Helmut Ettl als IWF-Exekutivdirektor nominiert
Österreich wird Helmut Ettl, den Vorstandsvorsitzenden der Finanzmarktaufsicht (FMA), als Exekutivdirektor beim Internationalen Währungsfonds (IWF) vorschlagen. Die neue Aufgabe beginnt am 1. November 2026 und dauert zwei Jahre. Deshalb wird Ettl sein Amt bei der FMA mit Zustimmung des Aufsichtsrats zum 31. Oktober 2026 aufgeben.
Helmut Ettl sagte dazu: „Für die Geschäfte des Internationalen Währungsfonds als Teil seines obersten Gremiums mitverantwortlich zu sein, ist eine der spannendsten und herausforderndsten Aufgaben, die ich mir vorstellen kann. Es ist eine große Ehre und eine große Verantwortung, Österreich in dieser Funktion vertreten zu dürfen.“ Der IWF ist eine internationale Organisation, die Ländern bei wirtschaftlichen Problemen hilft und finanzielle Stabilität fördert.
Mariana Kühnel, ebenfalls Vorständin der FMA, gratulierte Ettl und betonte: „Ich gratuliere meinem Vorstandskollegen Helmut Ettl aus ganzem Herzen zu der Ernennung, die auch eine Anerkennung seiner Arbeit als einer der erfahrensten Finanzaufseher Europas bedeutet.“ Sie versicherte, dass das Team der FMA die Arbeit für einen sicheren österreichischen Finanzmarkt weiterführen und die Übergabe der Aufgaben gut vorbereiten wird.
Ettl wird seine Arbeit bei der FMA bis zum 31. Oktober 2026 unverändert fortsetzen. Danach wird das Bundesministerium für Finanzen die Suche nach einem neuen Vorstand regeln, wie es im Finanzmarktaufsichtsbehördengesetz vorgeschrieben ist.
Helmut Ettl ist seit 2008 Mitglied im Vorstand der FMA und gehört damit zu den erfahrensten Finanzmarktaufsichtlern in Europa. Schon seit 2014 arbeitet er als Mitglied im Aufsichtsgremium der Europäischen Zentralbank mit, das für die Bankenunion zuständig ist. Zudem ist er seit 2011 im Rat der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) tätig und seit 2023 deren stellvertretender Vorsitzender. Vor seiner Zeit bei der FMA leitete Ettl die Bankaufsicht und Bankanalyse bei der Österreichischen Nationalbank (OeNB).
Die Finanzmarktaufsicht (FMA) überwacht Banken, Versicherungen und andere Finanzunternehmen in Österreich, um die Stabilität und Sicherheit des Finanzsystems zu gewährleisten.
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