Donaubrücke Stein-Mautern: Entscheidung vor Landtagsbeschluss | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Donaubrücke Stein-Mautern: Entscheidung vor Landtagsbeschluss

0 48

Die Landesregierung von Niederösterreich hat heute einen wichtigen Schritt für das große Projekt „Donaubrücke Stein-Mautern“ gemacht: Der Antrag für die Genehmigung dieses Projekts wird jetzt dem Niederösterreichischen Landtag vorgelegt. Das Land Niederösterreich ist verantwortlich für die Pflege der fast 130 Jahre alten und denkmalgeschützten Brücke. Im Rahmen des Projekts wird die 376 Meter lange Stahlbrücke sowie der Unterbau komplett renoviert. Dabei werden die Vorgaben des Denkmalschutzes und des UNESCO-Weltkulturerbes genau beachtet, da die Brücke ein wichtiger historischer Teil der Region ist.

Für den gesamten Umbau werden Kosten von 145 Millionen Euro erwartet. Das Geld muss bis zum Jahr 2033 gesichert werden, und die Entscheidung darüber liegt beim Landtag, da dieser das Budget verwaltet. In den Wochen nach Ostern wird die Brücke wie alle sechs Monate überprüft. Bei dieser Kontrolle wird festgelegt, unter welchen Bedingungen die Donaubrücke weiter für den Verkehr freigegeben werden kann. Das Wichtigste dabei ist die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erklärt: „Mit der Generalsanierung der Donaubrücke Stein–Mautern stellen wir sicher, dass die Menschen, Betriebe und Gemeinden in der Region auch in den kommenden Jahrzehnten auf eine sichere und leistungsfähige Verbindung über die Donau vertrauen können. Gleichzeitig sorgen wir mit der Ersatzbrücke dafür, dass Mobilität und Wirtschaftskraft in der Region während der Bauphase möglichst wenig beeinträchtigt werden.“ Das bedeutet, neben der Sanierung der alten Brücke wird eine neue Brücke gebaut, damit der Verkehr nicht gestoppt wird.

Verkehrslandesrat und Stellvertreter der Landeshauptfrau, Udo Landbauer, ergänzt: „Die Zusicherung des Budgets ist Grundvoraussetzung dafür, dass wir das Jahrhundertprojekt Schritt für Schritt und effektiv umsetzen können. An den Vorgaben des Bundesdenkmalamtes kommen wir nicht vorbei. Der Projektzeitplan ist an die Ausschreibung der Ersatzbrücke sowie den Neubau der anprallsicheren Strompfeiler gebunden.“ Das heißt, das Denkmalamt gibt wichtige Regeln vor, die eingehalten werden müssen, und die Arbeiten sind genau geplant.

Um den Verkehr während der wichtigsten Bauarbeiten aufrechtzuerhalten, wird eine Ersatzbrücke gebaut. Diese Brücke wird direkt über die Donau führen und als Umleitung dienen, während die alte Brücke komplett gesperrt und erneuert wird. Die Ersatzbrücke soll im Jahr 2028 eröffnet werden. Die Sanierung der alten Brücke wird etwa vier Jahre dauern, von 2028 bis 2032.

„Unser Auftrag ist es, eine sichere und leistungsfähige Donauquerung für Pendler, Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus für die nächsten 100 Jahre sicherzustellen. Genau das setzen wir um“, so Landbauer. Damit zeigt er, wie wichtig die Brücke für viele Menschen und die Wirtschaft in der Region ist.

Landeshauptfrau Mikl-Leitner fügt hinzu: „Wir schaffen eine Donauquerung, die den Anforderungen der nächsten Generationen gerecht wird. Auch in Zeiten knapper öffentlicher Budgets setzen wir dieses Projekt Schritt für Schritt verlässlich und konsequent um – im Interesse der Menschen und des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich.“ Das bedeutet, dass trotz begrenzter Mittel das Projekt nicht gestoppt wird, weil es für die Zukunft der Region sehr wichtig ist.

Rückfragen

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Christian Salzmann
Telefon: 02742/9005-12172
E-Mail: presse@noel.gv.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Amt der Niederösterreichischen Landesregierung

Kommentar verfassen