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Wiener Klimateam macht Simmering klimafit

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Im 11. Bezirk, Simmering, gibt es ein neues Projekt vom Wiener Klimateam. Der Vorplatz bei der U3-Endstation Simmering am Simmeringer Platz wird schöner gemacht. Dort werden die Flächen um die Bäume größer, es gibt mehr Pflanzen und neue Sitzplätze. Auch rund um den Froschkönigbrunnen kommen neue Bäume und hohe Sträucher dazu, damit es grüner wird. Nach der Umgestaltung vom Svetelsky-Vorplatz und Enkplatz geht es jetzt mit zwei weiteren wichtigen Plätzen in Simmering weiter – nach dem Motto „Raus aus Asphalt“, also wie man mehr Grün statt Beton schafft.

Der Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky sagt: „Gemeinsam mit den Simmeringer*innen machen wir den Bezirk Stück für Stück grüner, klimafitter und lebenswerter.“ Simmering ist schon Vorreiter im Wiener Klimateam. Es gab dort zum Beispiel einen Naturlehrpfad für Familien und bald wird auch der Naturpark Sonnenland eröffnet. Viele Projekte wurden schon umgesetzt, vor allem rund um die U3-Station Simmering.

Planungsstadträtin Ulli Sima erklärt: „Unter dem Motto ‚Raus aus dem Asphalt‘ haben wir in der ganzen Stadt Plätze und Straßen entsiegelt und begrünt.“ Dabei liegt ein großer Fokus auf den äußeren Bezirken. Nach Enkplatz und Svetelsky-Vorplatz wird die Begrünung jetzt am U-Bahn-Vorplatz Simmering weitergeführt. In diesem Jahr soll auch ein neuer Abschnitt der Simmeringer Hauptstraße neu gestaltet werden. So entsteht in ganz Wien mehr Grün, mehr Kühlung und bessere Plätze für alle.

Der Bezirksvorsteher Thomas Steinhart sagt: „Ein weiterer Bürger*innenwunsch aus dem Wiener Klimateam wird umgesetzt.“ Viele Menschen in Simmering wollten mehr Grün und bessere Aufenthaltsqualität beim U3-Endpunkt. Bei der Planung war wichtig, den bestehenden Schanigarten als Treffpunkt zu erhalten. „Die Neugestaltungen der beiden Plätze werden zu 100 Prozent aus Mitteln des Wiener Klimateams finanziert – für den Bezirk entstehen somit keine Kosten.“ Das Projekt ist das letzte Wiener Klimateam-Projekt in Simmering.

NEOS Wien Klubvorsitzende Selma Arapovic ergänzt: „Orte, an denen viele Wege zusammenkommen, sind neuralgische Punkte im Grätzl. Genau dort setzen wir an: Rund um die U3-Endstation Simmering entstehen auf zwei zentralen Plätzen über 500 Quadratmeter neue Grünflächen – ein spürbarer Gewinn für die Simmeringer:innen.“ Die Idee kam direkt aus dem Wiener Klimateam. Das zeigt: „Wenn Beteiligung gelingt, profitieren alle.“

Besseres Mikroklima im Grätzl

Gleich gegenüber vom U-Bahn-Vorplatz Simmering, entlang der Simmeringer Hauptstraße, steht das Stationsgebäude der U3. Der Bereich um den Froschkönigbrunnen mit seinem Schanigarten ist ein wichtiger Treffpunkt für die Nachbarschaft. Der bisher versiegelte Boden wird geöffnet, um mehr Platz für Pflanzen zu schaffen.

Zu den 19 bestehenden Bäumen kommen bald 3 weitere Bäume und 5 hohe Sträucher dazu. Die Baumscheiben werden verbunden, so entstehen größere, zusammenhängende Grünflächen. Insgesamt gibt es 17 neue Beete mit mehr als 450 Quadratmetern Grün. Neue Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Aus dem bisherigen Betonbereich wird so eine angenehme, kühlere Grünzone, die der ganzen Nachbarschaft im 11. Bezirk zugutekommt.

Neue Pflasterung für eine barrierefreie Nutzung

Der Platz rund um den Froschkönigbrunnen bekommt eine neue, helle Pflasterung. Das hält den Boden im Sommer kühler als Asphalt. Die Fläche wird durchgehend barrierefrei, also leicht und sicher für alle Menschen nutzbar. Die ungebundene Bauweise sorgt außerdem dafür, dass Regenwasser gut in den Boden versickern kann. Ein neuer Trinkbrunnen bringt frisches Wasser und sorgt für zusätzliche Abkühlung im Sommer.

U-Bahn-Vorplatz Simmering wird entsiegelt

Auch der Vorplatz der U3-Station Simmering wird anders gestaltet – als wichtiger Treff- und Verkehrspunkt im Westen von Simmering. Die Flächen um die vier vorhandenen Bäume werden größer gemacht und mit bunten Blumen bepflanzt. So bekommen Insekten einen besseren Lebensraum, was gut für die Natur ist. Neue Sitzmöglichkeiten rund um die Pflanzen laden die Menschen ein, dort Zeit zu verbringen.

Schritt für Schritt wird Simmering klimafit

Die große Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive in Wien läuft auch 2026 weiter. Im Frühjahr wird ein Abschnitt der Simmeringer Hauptstraße zwischen Litfaßstraße und Zippererstraße neu gestaltet. Dort werden 3.500 Quadratmeter versiegelte Fläche in Grünfläche umgewandelt und mehr als 50 neue Bäume gepflanzt. Außerdem kommen rund 30 neue Sitzplätze, Trinkbrunnen und Wasserspiele, die das Klima verbessern und den Platz schöner machen.

„Raus aus dem Asphalt“-Rekordbilanz

Seit dem Start der großen Wien-Offensive wurden schon 344 Projekte gemacht. Mehr als 3.300 Bäume wurden auf Plätzen und Straßen gepflanzt, über 2.700 Sitzplätze gebaut und fast 2.000 Quadratmeter Wasserspiele geschaffen. Mit all diesen Maßnahmen verbessert sich das Mikroklima in den Grätzln deutlich, und die Lebensqualität steigt.

Ein Projekt des Wiener Klimateams

Die Idee, das Grätzl rund um die U3-Endstation Simmering zu verändern, kam direkt vom Wiener Klimateam. Bewohner*innen, Expert*innen und Bezirksvertreter*innen haben die Idee gemeinsam weiterentwickelt. Eine zufällig ausgewählte Bürger*innen-Jury hat dann entschieden, welche Projekte umgesetzt werden.

Das Wiener Klimateam ist ein Projekt des Büros für Mitwirkung der Stadt Wien und startete 2022. Bis jetzt wurden über 5.000 Ideen aus 11 Bezirken gesammelt. Mehr als 75 Projekte wurden daraus schon entwickelt, zum Beispiel die Umgestaltung des Vorplatzes der U3-Station Ottakring, Fahrradreparatur-Angebote oder Fassadenbegrünungen. Zurzeit sind die Bezirke Josefstadt und Penzing aktiv. Mehr Infos gibt es unter https://klimateam.wien.gv.at/.

Rückfragen

Philipp Lindner
M ediensprecher Stadtrat Jürgen Czernohorszky
+43 1 4000 81853
philipp.lindner@wien.gv.at

Sophia Schönecker
Mediensprecherin StRin Ulli Sima
+43 1 4000 82182
sophia.schoenecker@wien.gv.at

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