Fünf Verkehrstote letzte Woche
In der letzten Woche starben bei Verkehrsunfällen insgesamt fünf Menschen: zwei Motorradfahrer, zwei Autofahrer und eine Fußgängerin. Besonders tragisch war der Unfall am Dienstag, dem 10. März 2026, im Bezirk Baden in Niederösterreich. Dabei wurde eine 45 Jahre alte Fußgängerin aus Ungarn von einem Fahrzeug auf einer Landesstraße B erfasst und zu Boden geschleudert. Der Fahrzeuglenker fuhr zunächst weiter, ohne zu helfen – man spricht von Fahrerflucht. Kurz danach kam ein anderes Auto, das die am Boden liegende Frau ebenfalls anfuhr und daraufhin die Rettung alarmierte. Trotz der schnellen Erste-Hilfe-Maßnahmen starb die Frau noch am Unfallort. Der Fahrer, der vermutlich geflüchtet war, stellte sich noch am selben Tag bei der Polizei. Er gab an, er habe einen Wildunfall gehabt. Die Polizei untersucht nun den genauen Ablauf des Unfalls. Interessant ist, dass drei der fünf Todesfälle am Wochenende passiert sind.
Von den fünf tödlichen Unfällen passierten vier auf Landesstraßen B und einer auf einer Autobahn. In Niederösterreich und der Steiermark gab es jeweils zwei Verkehrstote, in Salzburg einen.
Als Hauptursachen für die Unfälle wurden in je zwei Fällen zu hohe Geschwindigkeit und Unachtsamkeit oder Ablenkung angegeben. Bei einem Unfall ist die Ursache noch ungeklärt. Drei der tödlichen Unfälle waren Alleinunfälle, also ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge. Außerdem war einer der Verstorbenen ein ausländischer Staatsangehöriger.
Zwischen dem 1. Januar und dem 15. März 2026 gab es in Österreich bisher 46 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum 2025 waren es 48 Todesfälle, 2024 dagegen 39. Die Zahl der Verkehrstoten schwankt also von Jahr zu Jahr, aber die Behörden bemühen sich weiter um mehr Sicherheit auf den Straßen, zum Beispiel durch bessere Verkehrsüberwachung und Aufklärungskampagnen.
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