UNIQA 2025: Starkes Wachstum bei Ergebnis und Dividende
- Verrechnete Prämien steigen um 8,2 Prozent auf 8,36 Milliarden Euro – Das bedeutet, dass UNIQA im Jahr 2025 mehr Geld durch Versicherungsverträge eingenommen hat als im Vorjahr.
- Schaden-Kosten-Quote auf 91,7 Prozent weiter verbessert – Dieser Wert zeigt, wie gut UNIQA seine Schadenskosten im Verhältnis zu den Einnahmen im Griff hat. Ein niedriger Wert ist besser für die Rentabilität.
- Ergebnis vor Steuern legt um 16,9 Prozent auf 516,4 Millionen Euro zu – UNIQA hat mehr verdient, bevor Steuern abgezogen wurden.
- Konzernergebnis netto wächst um 22,2 Prozent auf 424,8 Millionen Euro – Der Gewinn nach Steuern ist stark gewachsen, was für Investoren positiv ist.
- Dividende soll um 20 Prozent auf 0,72 Euro je Aktie steigen – Aktionäre bekommen mehr Geld pro Aktie ausgezahlt.
„Unsere Stärke zeigt sich in unserer breiten Diversität: Alle Kundensegmente und Regionen haben 2025 zu unseren exzellenten Ergebnissen beigetragen. Unser Heimatmarkt Österreich bildet ein äußerst stabiles Fundament für UNIQA, unsere sehr gute Position in CEE bleibt weiterhin unser kräftiger Wachstumsmotor. Gleichzeitig entwickelt sich die Wirtschaft in Mittel- und Osteuropa auch künftig deutlich dynamischer als in der Eurozone – ein Umfeld, das uns erhebliches zusätzliches Potenzial eröffnet“
, erklärt Andreas Brandstetter, CEO der UNIQA Insurance Group. Er hebt hervor, dass nicht nur der österreichische Markt, sondern auch die Länder in Mittel- und Osteuropa stark zum Wachstum beitragen.
Zweistelliges Wachstum bei Schaden- und Unfallversicherung
Im Jahr 2025 hat UNIQA die Prämieneinnahmen auf 8,36 Milliarden Euro erhöht, was ein Plus von 8,2 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Besonders schnell gewachsen sind die Schaden- und Unfallversicherung mit 10 % sowie die Krankenversicherung mit 6,3 %. Auch die Lebensversicherung hat mit 5,1 % zugelegt, vor allem im Ausland. In Österreich wuchs das Prämienvolumen um 4,8 %, international sogar um 9,8 %. Dieses Wachstum zeigt, dass UNIQA in vielen Bereichen ihres Geschäfts erfolgreich ist und ihre Produkte von vielen Kunden nachgefragt werden.
Besseres Ergebnis vor Steuern
Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich um 16,9 % auf 516,4 Millionen Euro. Das bedeutet, dass UNIQA deutlich mehr Gewinn vor Steuerzahlungen erzielen konnte. Auch das Konzernergebnis nach Steuern stieg stark um 22,2 % auf 424,8 Millionen Euro. Ein wichtiger Grund für diese Verbesserung ist die optimierte Schaden-Kosten-Quote von 91,7 %, was bedeutet, dass Einnahmen und Ausgaben besser ausgeglichen sind. Eine positive Rolle spielte dabei auch das Ausbleiben großer Naturkatastrophen im Berichtsjahr, was die Kosten für Schäden niedrig hielt.
Schnellere Umsetzung der Strategie
„2025 war ein ausgezeichnetes erstes Jahr unseres Strategieprogramms ‚UNIQA 3.0 – Growing Impact 2025–2028‘. Dank starker Performance und konsequenter Kosten- und Kapitaldisziplin sind wir schneller als geplant und liegen ein Jahr vor den ursprünglichen Prognosen”, erklärt Brandstetter. Diese Strategie soll UNIQA noch stärker machen. Man fokussiert sich dabei besonders auf Wachstum und Profitabilität, besonders in der Schaden- und Unfallversicherung. Gleichzeitig wird in der Krankenversicherung der Ausbau des österreichischen Marktes vorangetrieben mit innovativen Gesundheitsangeboten.
Höhere Dividende für Aktionäre
„Wir halten unser Versprechen von einer jährlich steigenden Dividende pro Aktie und einer Ausschüttungsquote in der Bandbreite von 50 bis 60 Prozent. Der gute Geschäftsverlauf ermöglicht eine deutlich steigende Gewinnausschüttung, weswegen wir der Hauptversammlung am 9. Juni 2026 eine um 20 Prozent erhöhte Dividende von 0,72 Euro je Aktie (2024: 60 Cent) vorschlagen werden”, so Brandstetter. Das bedeutet, dass Investoren deutlich mehr aus ihren Aktien herausholen können. Für 2026 wird ein vorsteuerliches Ergebnis von 540 bis 570 Millionen Euro erwartet.
Wichtige Zahlen im Detail für 2025
Die Gesamteinnahmen aus Versicherungsprämien der UNIQA Group stiegen 2025 auf 8,35 Milliarden Euro, ein Plus von 8,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz aus den Versicherungsleistungen nach IFRS 17 kletterte auf 7,12 Milliarden Euro (+8,5 %). Besonders stark war das Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung (+8,0 %), gefolgt von der Krankenversicherung (+6,9 %) und der Lebensversicherung (+14,3 %).
In Österreich stieg der Umsatz um 6,1 % auf knapp 3,95 Milliarden Euro, international sogar um 10,9 % auf etwa 3,05 Milliarden Euro.
Die Ausgaben in der Versicherung erhöhten sich um 6,4 % auf 6,28 Milliarden Euro. Das Ergebnis aus dem Versicherungsgeschäft verbesserte sich deutlich auf 710,8 Millionen Euro (+27 %).
Das Kapitalanlageergebnis – also die Erträge aus Investitionen – lag bei 798,8 Millionen Euro, rund 7 % höher als 2024. Das Finanzergebnis blieb mit etwa 209 Millionen Euro stabil.
Der Return on Equity erreichte 14,3 %, was die Rentabilität des eingesetzten Kapitals misst, und ist damit höher als im Vorjahr (12,4 %).
Die vertragliche Servicemarge, eine neue Bilanzgröße nach IFRS 17, lag bei 5,88 Milliarden Euro. Sie zeigt die erwarteten zukünftigen Gewinne aus bestehenden Versicherungsverträgen.
Die Kapitalquote nach Solvency II – ein wichtiger Indikator für die finanzielle Stabilität – lag auf einem sehr hohen Niveau von rund 275 %, was UNIQA eine solide Absicherung bietet.
Ergebnisse nach Geschäftsbereich
Schaden- und Unfallversicherung
Die Prämien in diesem Bereich stiegen um 10 % auf über 5 Milliarden Euro. Ein positiver Punkt ist die Verbesserung der Netto Combined Ratio von 93,1 % auf 91,7 %, was zeigt, dass die Kosten im Verhältnis zu den Einnahmen gesunken sind.
Kranken- und Lebensversicherung
Die Krankenversicherung wuchs um 6,3 % auf 1,61 Milliarden Euro, getrieben durch mehr Neukunden und Prämienanpassungen. Die Lebensversicherung legte um 5,1 % auf 1,7 Milliarden Euro zu, insbesondere durch internationale Geschäfte.
Die Vertragsmarge des Neugeschäfts in Kranken- und Lebensversicherung lag bei 9,2 % mit einem Wert von 259 Millionen Euro – dies zeigt, wie profitabel neue Verträge sind.
Ausblick für 2026
UNIQA plant, das Kerngeschäft weiter zu stärken. In Österreich konzentriert man sich vor allem auf mehr Gewinn und Effizienz sowie den weiteren Ausbau der Krankenversicherung. In den mittel- und osteuropäischen Ländern (CEE) soll das Wachstum stärker und profitabler werden.
Es wird erwartet, dass das Prämienwachstum auch 2026 wieder über dem jeweiligen Wirtschaftswachstum (BIP) liegen wird. Das Ziel bleibt, eine attraktive Dividendenaktie mit nachhaltigem Wachstum zu sein.
Die Dividendenpolitik sieht eine Ausschüttungsquote von 50 bis 60 % vor, damit Aktionäre eine langfristige und steigende Beteiligung am Erfolg erhalten.
Die wirtschaftlichen und geopolitischen Bedingungen bleiben aber unsicher, und wetterbedingte Schäden könnten zunehmen. UNIQA erwartet für 2026 ein Ergebnis vor Steuern zwischen 540 und 570 Millionen Euro, sofern es keine außergewöhnlichen negativen Ereignisse gibt.
Hinweis zu Zukunftsaussagen
Dieser Bericht enthält auch Vorhersagen zur zukünftigen Entwicklung. Diese beruhen auf den aktuell verfügbaren Informationen und Annahmen. Sollte sich die Lage ändern, könnten die tatsächlichen Ergebnisse anders ausfallen. Deshalb gibt es keine Garantie für die Prognosen.
Weiterführende Informationen
In diesem Video auf YouTube erklärt Kurt Svoboda, CFO und CRO der UNIQA Insurance Group, die wichtigsten Zahlen genauer.
Weitere Berichte und Publikationen finden Sie auf der Investor-Relations-Seite von UNIQA.
Passendes Fotomaterial gibt es auf der Presse-Seite von UNIQA.
Rückfragen
Klaus Kraigher
Pressesprecher
UNIQA Insurance Group AG
Telefon: +43 664 8231997
E-Mail: klaus.kraigher@uniqa.at
Website: https://www.uniqa.at
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