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Starkes Signal für Tourismusbewusstsein

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Eine neue Blitzumfrage unter den über 200 Mitgliedern des Destinations-Netzwerk Austria (dna) zeigt deutlich, wie österreichische Tourismusmanager:innen zu den Einheimischentarifen stehen.

Der Ausgangspunkt der Diskussion ist eine Entscheidung auf europäischer Ebene: Der Rat für Wettbewerbsfähigkeit hat die Europäische Kommission beauftragt, bei der Überarbeitung der Geoblocking-Verordnung zu prüfen, wie man sogenannte Einheimischentarife rechtlich einführen kann. Das bedeutet, dass es nun auf EU-Ebene eine Chance gibt, sichere und legale Modelle für günstigere Angebote nur für die lokale Bevölkerung zu schaffen.

Die Umfrage zeigt, dass mehr als 85 % der österreichischen Regionen diesen Vorschlag unterstützen. Fast drei Viertel sehen ihn sogar als ein wichtiges Zeichen, um das Bewusstsein für den Tourismus in ihrer Region zu stärken.

Viele Regionen haben bereits eigene Vorteile für Einheimische

Außerdem zeigt die Umfrage, dass viele Regionen schon aktiv sind: Über ein Drittel bieten schon eigene Vorteilspakete für die lokale Bevölkerung an. Das können Freizeitpässe oder regionale Bonusprogramme sein. Solche Angebote sind schon in vielen Regionen üblich und helfen, das Interesse für den Tourismus und die Verbundenheit zur eigenen Gegend zu stärken.

Die Umfrage gibt einen guten Einblick in die Vielfalt dieser Programme: Es gibt spezielle Angebote je nach Saison, finanzielle Unterstützung für Kinder und Jugendliche sowie Kombitickets für Bergbahnen, Schwimmbäder, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Diese Maßnahmen machen den Nutzen des Tourismus für die Menschen vor Ort schnell sichtbar und verbinden Lebensraum mit Tourismusentwicklung.

dna Präsident Mag. (FH) Mathias Schattleitner sagt dazu: Die Diskussion um Einheimischentarife ist wichtig und richtig. Unsere Umfrage zeigt klar: Die Regionen sehen den Vorstoß mehrheitlich sehr positiv – und viele setzen schon heute konkrete Angebote für die Bevölkerung um. Das ist ein starkes Signal dafür, dass Tourismus nicht nur für Gäste, sondern auch für die Menschen vor Ort spürbaren Nutzen stiftet. Um dies zu unterstützen, sind Einheimischentarife sehr wichtig.“

Für die Mitglieder des dna ist klar: Erfolgreicher Tourismus braucht, dass sich die lokale Bevölkerung damit identifiziert und einbezogen wird. Viele Regionen zeigen das schon jetzt mit eigenen Angeboten. Der nächste Schritt ist, diese Modelle gemeinsam weiterzuentwickeln und rechtlich sicher zu machen.

Was ist das Destinations-Netzwerk Austria?

Das Destinations-Netzwerk Austria (dna) ist die wichtigste Interessenvertretung für Tourismusregionen in Österreich. Mit über 200 Mitgliedern aus Tourismusverbänden, Marketingorganisationen und anderen wichtigen Akteur:innen vertritt es 97 % aller österreichischen Tourismusgebiete. Seit mehr als 65 Jahren arbeitet das dna daran, den Tourismus in Österreich weiterzuentwickeln, unter anderem durch Interessenvertretung, Gespräche mit Partnern und Fortbildungen wie Kongresse und Akademien. Ziel ist es, den Tourismus so zu gestalten, dass er die Lebensqualität in den Regionen langfristig verbessert. Mehr Infos gibt es unter: www.dna-tourismus.at

Rückfragen

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+43 664 16 13 438 | christina.wieser@dna-tourismus.at
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