ÖAMTC kritisiert unverständliche Änderung der Spritpreis-Verordnung | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

ÖAMTC kritisiert unverständliche Änderung der Spritpreis-Verordnung

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Wegen der aktuellen Diskussion über steigende Preise für Benzin und Diesel hat die Bundesregierung einen neuen Vorschlag gemacht. Tankstellen sollen ab nächstem Montag nur noch dreimal pro Woche die Preise erhöhen dürfen. Martin Grasslober, Experte für Verkehrswirtschaft beim ÖAMTC, sagt dazu: „Wir sehen in diesem Vorschlag kein Potenzial für eine unmittelbare und nachhaltige Entlastung. Auf eine Maßnahme, die offensichtlich nur zur Beruhigung der öffentlichen Diskussion dient, kann man somit getrost verzichten.“ Das bedeutet, die Maßnahme könnte im Alltag wenig bewirken und vor allem dazu dienen, die öffentliche Meinung zu beruhigen.

Club befürchtet höhere Preisspitzen und langsamere Senkungen

Der ÖAMTC, ein großer österreichischer Mobilitätsclub, macht sich Sorgen, dass die Preise an den drei erlaubten Tagen besonders stark steigen könnten. Danach könnten sie langsamer wieder sinken, sodass Verbraucher länger unter hohen Preisen leiden. Am günstigsten wäre es wahrscheinlich, mitten in der Woche oder gleich am Montagvormittag vor der nächsten Preisänderung zu tanken, weil die Preise dann noch niedrig sind. Martin Grasslober fordert: „Sollte die Bundesregierung bei diesem Vorschlag bleiben, fordern wir ein laufendes Monitoring, um rasch auf Fehlentwicklungen reagieren zu können.“ Das bedeutet, man sollte die Preisentwicklung genau beobachten, um schnell eingreifen zu können, falls sich ungünstige Effekte zeigen.

Da der Vorschlag wohl nur wenig Entlastung für die Verbraucher bringt, begrüßt der ÖAMTC jedoch, dass die neue Regelung nur zeitlich begrenzt gelten soll. Der Club fordert aber weiterhin, Steuern und Abgaben auf Treibstoff zu senken, um die Kosten für Autofahrer wirklich zu reduzieren. Außerdem denkt der ÖAMTC darüber nach, die Gewinne der beteiligten Firmen zu begrenzen, wenn dadurch die Treibstoffversorgung sicher bleibt. Diese Schritte könnten echte Erleichterungen schaffen und helfen, die Treibstoffpreise stabiler zu machen.

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