Martin Heinzl neuer Vorsitzender der Polizeigewerkschaft
Am 11. und 12. März 2026 fand in Wien der 5. Bundestag der GÖD-Polizeigewerkschaft statt. Dabei waren 115 Delegierte aus ganz Österreich anwesend. Die Delegierten wählten wichtige Gremien, wie die Bundesleitung und die erweiterte Bundesleitung der Gewerkschaft. Außerdem wurden die wichtigsten Themen für die kommende Arbeitsperiode beschlossen. Diese Themen kamen aus den verschiedenen Landestagen der Bundesländer und wurden in sogenannten Leitanträgen festgelegt.
Der Vorsitzende Martin Heinzl von der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) und seine beiden Stellvertreter Martin Noschiel von der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) und Stefan Gerdenich (FCG) standen zum ersten Mal zur Wahl. Alle drei wurden ohne Gegenstimmen in ihre Funktionen gewählt.
Für die nächste Arbeitsperiode wurden mehrere wichtige Schwerpunkte festgelegt. Dazu gehört unter anderem die Fortsetzung oder Wiederaufnahme der Personaloffensive, um mehr Menschen für den Polizeidienst zu gewinnen. Außerdem soll die Bezahlung verbessert werden, damit sie den Anforderungen des Polizeiberufs gerecht wird. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeitszeit und Freizeit ist ebenso wichtig, um die Belastung der Polizei zu reduzieren. Auch die Regelungen für den Ruhestand sollen verbessert werden, damit dieser fairer und klarer gestaltet wird.
Der neue Vorsitzende Martin Heinzl sagt dazu: „Unsere Kolleginnen und Kollegen waren in den vergangenen Jahren durch verschiedene Ereignisse – etwa die Pandemie, eine zweite Flüchtlingswelle im Jahr 2022, die Wiedereinrichtung einer permanenten Grenzkontrolle sowie die latente Terrorgefahr – neben dem Regelbetrieb zusätzlich gefordert. Wie bereits in der Vergangenheit haben sie mit Einsatzbereitschaft, Expertise und Durchhaltevermögen bewiesen, was die Polizei zu leisten vermag. Dabei wurden sie oft auch über ihre Leistungsgrenzen hinaus belastet, was im Hinblick auf Gesundheit und Privatleben aus gewerkschaftlicher Sicht nicht akzeptiert werden kann. Der Dienstgeber ist daher mehr denn je gefordert, für die Zukunft entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um derartige Überbelastungen so gut wie möglich hintanzuhalten. Wertschätzende Lösungen seitens des Dienstgebers wären hier sehr gefragt.“
Die GÖD-Polizeigewerkschaft setzt sich damit weiterhin für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Anerkennung der Polizeibeamten in Österreich ein. Die gewählten Vertreter wollen die Interessen der Mitglieder in den kommenden Jahren aktiv vertreten und zusammen mit den Dienstgebern an Lösungen arbeiten.
Rückfragen
Martin Heinzl
Vorsitzender GÖD-Polizeigewerkschaft
Telefon: 0664 810 80 02
E-Mail: martin.heinzl@goed.at
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