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ASFINAG modernisiert österreichweite Verkehrssteuerung

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In den nächsten Jahren wird die ASFINAG in ganz Österreich die alten Verkehrsbeeinflussungsanlagen (VBAs) in den Städten modernisieren und teilweise erweitern. Ein wichtiger Teil davon sind die sogenannten Wechselverkehrszeichen. Diese elektronischen Anzeigetafeln zeigen flexible Tempolimits oder wichtige Informationen an. Die Firma SWARCO FUTURIT aus dem Burgenland erhielt kürzlich nach einer EU-weit ausgeschriebenen Ausschreibung den Auftrag von der ASFINAG, diese Anzeigen zu liefern und zu warten.

Hartwig Hufnagl, Vorstandsdirektor der ASFINAG, sagt: „Der intelligenten Verkehrssteuerung gehört die Zukunft im Rahmen unseres Mobilitätsmanagements.“ SWARCO, ein Unternehmen aus Österreich, das auch international tätig ist, setzte sich als bester Anbieter bei diesem großen Projekt durch. „Mit dieser rot-weiß-roten Vergabe verbleibt die Wertschöpfung in Österreich. Die künftigen Anzeigen haben außerdem einen niedrigen Stromverbrauch, was für uns als nachhaltiger Mobilitätspartner sehr wichtig ist.“

Michael Schuch, CEO der SWARCO-Gruppe, erklärt: „Ich freue mich, dass SWARCO mit diesem Auftrag die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ASFINAG bei Wechselverkehrszeichen, die schon seit 2020 besteht, längerfristig fortsetzen kann. Dies zeigt, wie sehr der Autobahnbetreiber unserer Technologie made in Austria vertraut. Unsere LED-Wechselverkehrszeichen sind weltweit führend, weil sie ausgezeichnet aussehen, viel Energie sparen, lange halten, wenig Wartung brauchen und nachhaltig produziert werden.“

Langfristige Zusammenarbeit geplant

Insgesamt geht es um bis zu 2.100 LED-Anzeigen in verschiedenen Größen, die in den nächsten zehn Jahren geliefert werden können. Dazu gehören auch Ersatzteile, Wartung, Service und Softwareleistungen für 25 Jahre. Das Gesamtvolumen des Rahmenvertrags beträgt 24 Millionen Euro.

Die neuen Schilder werden ab Juli 2026 für verschiedene Verkehrsprojekte bereitstehen, zum Beispiel im Zentralraum Oberösterreich oder an der A10 Tauernautobahn. Dort wird die bisherige „IG-L-Anlage“ (auch „Lufthunderter“ genannt) zu einer vollfunktionalen Verkehrsbeeinflussungsanlage ausgebaut. Außerdem werden mehr Anzeigen und Sensoren installiert, um den Verkehr besser zu steuern.

Mehr Mobilität und Sicherheit im Verkehr

Das Ziel dieser Technik ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern, indem die Höchstgeschwindigkeit frühzeitig angepasst wird, bevor Staus entstehen, und vor Unfällen gewarnt wird. Wenn die Fahrgeschwindigkeit etwas langsamer ist, passt mehr Verkehr reibungslos durch. Außerdem kann die ASFINAG dynamisch Informationen wie Reisezeiten, Verkehrslage und die Belegung von Rastplätzen anzeigen. So sorgen die flexiblen Wechselverkehrszeichen für eine bessere Verkehrssteuerung, passende Informationen und mehr Sicherheit auf den Straßen.

Viele der bisherigen Verkehrsbeeinflussungsanlagen in Österreich sind bis zu 20 Jahre alt und nutzen verschiedene Anzeigetechniken. Deshalb erneuert die ASFINAG diese Anlagen in den kommenden Jahren komplett und bringt alle Systeme auf einen einheitlichen, modernen Stand.

Rückfragen

Rückfragehinweis:
Mag. Christoph Pollinger, M.A.
Pressesprecher
AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-
FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
MOBIL +43 (0) 664 60108-16841
christoph.pollinger@asfinag.at

Rückfragehinweis SWARCO:
Richard Neumann, M.A.
Unternehmenssprecher
SWARCO AG
M. +43 (0) 664 625 66 06
richard.neumann@swarco.com

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