ÖMG Sandbox bei Great Place To Work: Unternehmenskultur als Marketingfaktor
12. März 2026 – Die Österreichische Marketing-Gesellschaft (ÖMG) organisierte zusammen mit Great Place To Work die aktuelle ÖMG Sandbox mit dem Thema „Culture x Performance: Warum Arbeitgeberqualität zum entscheidenden Marketingfaktor wird“. Dabei trafen sich Expert:innen aus verschiedenen Bereichen wie Wirtschaft, Marketing, Human Resources (HR) und Kommunikation, um darüber zu sprechen, wie wichtig die Unternehmenskultur heute für den Erfolg von Marken und Firmen ist. Immer mehr wird Kultur als eine wichtige Ressource gesehen, die strategisch genutzt werden kann.
Die ÖMG Sandboxes sind regelmäßige Treffen, bei denen Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammenkommen, um aktuelle Marketingfragen offen und moderiert zu besprechen und neue Ideen zu entwickeln. Das Format fördert den Austausch über Branchengrenzen hinweg und unterstützt so Innovationen.
Teilnehmer:innen der letzten Sandbox waren unter anderem Katharina Puchmüller von PwC, Jens Gorke von MMC, Peter Hochleitner von Finmatics, Sinia Stammnitz von Wienerberger, sowie Kirsten Neubauer und Jörg Spreitzer von Great Place To Work, Alexander Oswald, Präsident der ÖMG, und Christoph Feymann vom KFV.
Im Mittelpunkt stand die Frage, warum Unternehmenskultur heute nicht mehr nur eine Aufgabe der Personalabteilung ist, sondern auch immer wichtiger wird für die Wahrnehmung der Marke, die Attraktivität als Arbeitgeber und den wirtschaftlichen Erfolg.
Jörg Spreitzer von Great Place To Work erklärte dazu: „Die Sandbox hat sehr deutlich gezeigt, wie eng Unternehmenskultur, Marke und wirtschaftliche Performance heute zusammenhängen. Besonders spannend war der Austausch zwischen Marketing-, Kommunikations- und HR-Expert:innen. Wenn Unternehmen Kultur authentisch leben, wird sie automatisch zu einem starken Faktor für Arbeitgeberattraktivität, Vertrauen und langfristigen Unternehmenserfolg“.
Kultur als wichtiger Wettbewerbsvorteil
Ein wichtiges Ergebnis der Diskussion war, dass Firmen mit einer echten und gelebt gelebten Unternehmenskultur nicht nur bessere Arbeitsplätze schaffen, sondern auch ihre Marke nach außen stärken können. Gerade weil es heute viele offene Stellen gibt, Social Media Transparenz steigt und die Erwartungen an Arbeitgeber wachsen, wird die Unternehmenskultur immer wichtiger, um sich von anderen zu unterscheiden.
Alexander Oswald, Präsident der ÖMG, betont: „Unternehmenskultur ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor für Marken und Unternehmen. Wir müssen heute und in den kommenden Jahren deutlich mehr Veränderungen bewältigen, dafür brauchen wir eine resiliente Unternehmenskultur und ebensolche Teams.“ Resilienz bedeutet dabei, dass Unternehmen und Mitarbeiter:innen sich gut an Veränderungen anpassen und Krisen meistern können.
Studien von Great Place To Work zeigen, dass Unternehmen mit guter Arbeitgeberqualität langfristig erfolgreicher sind. Dazu gehören wirtschaftlicher Erfolg, stärke Mitarbeiterbindung, mehr Innovationskraft und ein höheres Vertrauen in die Marke.
Christoph Feymann vom KFV und Vorstand der ÖMG fügt hinzu: „Die Diskussion hat gezeigt, dass Kultur längst nicht mehr nur ein HR-Thema ist. Sie beeinflusst maßgeblich, wie Unternehmen wahrgenommen werden – von Mitarbeiter:innen, Kund:innen und der Öffentlichkeit.“ Das heißt, die Unternehmenskultur wirkt sich auf viele Bereiche aus und prägt das gesamte Bild, das Menschen von einer Firma haben.
Echte statt Schein-Kultur
Ein weiteres wichtiges Thema war die Rolle von Marketing und Kommunikation. Es reicht nicht aus, nur eine schöne Arbeitgebermarke zu zeigen, wenn die tatsächliche Kultur im Unternehmen nicht dazu passt. Entscheidend ist eine authentische Kultur, die im Unternehmen wirklich gelebt und auch glaubwürdig nach außen kommuniziert wird.
Deshalb müssen Unternehmen künftig stärker ganzheitlich denken. Kultur, Führung, Kommunikation und Marke hängen eng zusammen und müssen gemeinsam gestaltet werden.
Marketing, HR und Führung wachsen zusammen
Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Grenzen zwischen Marketing und HR immer mehr verschwinden. Arbeitgebermarke, Unternehmensmarke und die Unternehmenskultur müssen künftig gemeinsam entwickelt und gelenkt werden.
Die Sandbox machte klar: Kultur ist ein wichtiger Hebel für bessere Leistungen – und damit eine Schlüsselaufgabe moderner Unternehmensführung.
Alexander Oswald fasst zusammen: „Wir erleben aktuell enorme Veränderungen – technologisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Resilienz und Lernbereitschaft werden deshalb zu zentralen Kompetenzen für Unternehmen und Menschen.“ Damit meint er, dass sowohl Firmen als auch Mitarbeitende flexibel bleiben und bereit sein müssen, ständig Neues zu lernen, um erfolgreich zu sein.
Über die ÖMG Sandbox
Die ÖMG Sandbox ist ein Diskussionsformat der Österreichischen Marketing-Gesellschaft. Hier kommen Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft in kleiner Runde zusammen, um über aktuelle Marketingthemen zu sprechen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.
Über Great Place To Work
Great Place To Work möchte die Arbeitswelt verbessern, damit Unternehmen widerstandsfähiger, erfolgreicher und nachhaltiger werden. Mit ihren Angeboten geben sie Führungskräften und Organisationen die nötigen Werkzeuge, um für ihre Mitarbeiter:innen ein durchgehend positives Arbeitsumfeld zu schaffen.
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