„Daheim – Volksgruppenmagazin gegen Wissenslücken und Vorurteile im Netz“ | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

„Daheim – Volksgruppenmagazin gegen Wissenslücken und Vorurteile im Netz“

0 46

Am Sonntag, dem 15. März 2026, um 13.35 Uhr zeigt ORF 2 gemeinsam mit ORF ON die Sendung „Daheim – das Volksgruppenmagazin“ mit dem Moderator Marin Berlakovich. Die Sendung behandelt spannende Themen rund um die verschiedenen Volksgruppen in Österreich und anderen Teilen der Welt.

Volksgruppen im Internet: Wissen statt Vorurteile

Für viele junge Menschen sind soziale Medien heute viel mehr als nur Unterhaltung. Sie nutzen diese Plattformen als Bühne, um sich zu zeigen, als Sprachrohr für ihre Meinungen und als Ort, an dem sie Erinnerungen teilen. Auch Mitglieder der österreichischen Volksgruppen entdecken diese Möglichkeiten, um ihre Kultur bekannter zu machen, Vorurteile abzubauen und ihre Traditionen neu zu erzählen.
Beispielsweise erzählt der TikToker Denis Sign aus seinem Alltag als Rom, und der Historiker Michael Schreiber zeigt in seiner Videoreihe „AUDIMAX“ die Geschichte der burgenländischen Kroatinnen und Kroaten. So bieten sie neue Wege, mehr über Herkunft und Identität zu erfahren.
Doch diese Aktivitäten im Netz haben auch Herausforderungen. Wie beeinflussen junge Stimmen im Internet das Bild ihrer Volksgruppen? Und was bedeutet das für den Erhalt von Traditionen und das Zusammenleben in der Zukunft? Diesen Fragen geht Samuel Mago in seinem Bericht nach.

Die Entstehung der Slowakei – persönliche Erlebnisse

Im Jahr 1993 wurde die Slowakei ein unabhängiger Staat – ein wichtiger Moment für Europa. Die Architektin Ingrid Konrad erlebte diese Veränderungen aus der Ferne: Sie war schon vor dem Ende des Eisernen Vorhangs mit ihrem Mann aus der damaligen Tschechoslowakei nach Österreich geflohen und erhielt dort politisches Asyl.
In der Sendereihe „Wo waren Sie, als ..?“ erzählt sie, wie sie die politischen Umbrüche von ihrem Exil aus verfolgte, welche Hoffnungen sie mit der Staatsgründung verband und wie wichtig dieser Moment für die slowakische Volksgruppe in Österreich war. Nach ihrer Flucht wurde sie in Österreich eine wichtige Sprecherin und Vertreterin der slowakischen Gemeinschaft. Isabelle Reitbauer berichtet darüber.

Die Mapuche in Chile: Zwischen Widerstand und Anerkennung

Ein Blick nach Südamerika zeigt die Situation der Mapuche, der größten indigenen Gruppe in Chile mit etwa 1,8 Millionen Menschen. „Mapuche“ bedeutet „Menschen der Erde“. Ursprünglich lebten sie im Süden Zentralchiles, heute wohnen die meisten in Städten wie Santiago und Temuco.
Die Mapuche kämpfen gegen Diskriminierung und Armut. Außerdem fordern sie die Rückgabe ihrer angestammten Gebiete, die ihnen lange genommen wurden. Christine Helfer erzählt mehr über diesen wichtigen Widerstand und den Wunsch nach Anerkennung.

„Wie sagt man ..?“ – Sprachenvielfalt leben

In der ORF-Serie „Wie sagt man ..?“ treffen sich sechs junge Menschen aus den sechs autochthonen (also ursprünglichen) Volksgruppen Österreichs. Sie sind sozusagen lebende Wörterbücher und tauschen sich miteinander über Wörter und Sprache aus. Diesmal geht es um die Jahreszeiten und wie man sie in den verschiedenen Volksgruppensprachen sagt.

Rückfragen

http://presse.ORF.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. ORF

Kommentar verfassen