BEÖ: E-Auto-Laden bleibt preisstabil trotz Zapfsäulen-Preisanstieg
Geopolitische Krisen lassen die Benzin- und Dieselpreise oft schnell steigen. Beim Laden von Elektroautos (E-Autos) ist das aber anders: Hier bleiben die Kosten meistens stabil und gut planbar. In Österreich haben etwa 84 Prozent der E-Auto-Fahrer:innen Verträge für das Laden abgeschlossen. Diese Verträge sorgen für feste Preise und schützen vor plötzlichen Preiserhöhungen. „Ladekarten mit festen Ladeverträgen geben zusätzliche Sicherheit und machen Mobilität berechenbar, egal, wo man lädt. Dies hat schon die Energiekrise im Jahr 2022 mit kaum veränderten Preisen der Ladekarten gezeigt und wiederholt sich heute“, erklärt Andreas Reinhardt, Vorsitzender des Bundesverbands Elektromobilität Österreich (BEÖ). Wer zusätzlich eine eigene Photovoltaik (PV)-Anlage zur Stromerzeugung nutzt, kann seine Kosten noch weiter senken, indem er sein Auto mit selbst produziertem Solarstrom lädt.
Ein weiterer Vorteil von E-Autos ist ihre Energieeffizienz: Sie verbrauchen deutlich weniger Energie als Autos mit Benzin- oder Dieselmotor. So braucht ein Mittelklassewagen mit Verbrennungsmotor ungefähr sieben Liter Benzin oder Diesel für 100 Kilometer. Ein Elektroauto schafft die gleiche Strecke mit nur etwa 15 bis 20 Kilowattstunden Strom – das ist deutlich weniger Energie.
E-Autos mit sauberem Strom laden
Österreich ist noch immer stark von Ölimporten abhängig. Deshalb wirken sich weltweite Preissteigerungen am Ölmarkt direkt auf die Spritpreise in Österreich aus. Im Gegensatz dazu hilft die Kombination von E-Mobilität und erneuerbaren Energien – zum Beispiel Wind-, Wasser- oder Sonnenstrom aus dem heimischen Netz oder von privaten PV-Anlagen – dem Land, unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden. „Jede Kilowattstunde aus Wind, Wasser oder Sonne reduziert unsere Abhängigkeit von importiertem Öl und macht unser Energiesystem resilienter“, sagt BEÖ-Vorsitzender Reinhardt.
Die Ladeinfrastruktur für E-Autos wächst in Österreich stetig. Zurzeit gibt es mehr als 37.000 öffentliche Ladepunkte für über 260.000 E-Fahrzeuge. Das bedeutet, dass auf etwa sieben E-Autos ein Ladepunkt kommt. Ein wichtiges Plus: Die meisten öffentlichen Ladestationen werden mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben. Gleichzeitig gibt es immer mehr verschiedene E-Auto-Modelle auf dem Markt – auch viele kleinere und preiswertere Fahrzeuge – wodurch der Umstieg auf Elektromobilität für mehr Menschen möglich und erschwinglich wird. „Der weitere Ausbau der E-Mobilität und der Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz und sorgt für eine stabile, planbare Energieversorgung“, so Reinhardt.
Der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) vertritt 13 Energieunternehmen in Österreich. Er setzt sich für den großflächigen Ausbau der Elektromobilität ein, der ausschließlich auf 100 % erneuerbaren Energien aus Österreich basiert. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem BE Solution GmbH (Burgenland Energie), Energie AG Vertrieb GmbH, Energie Graz GmbH, Energie Steiermark Kunden GmbH, EVN Energieservices GmbH, illwerke vkw AG, Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB), KELAG, LINZ AG, Salzburg AG, TINEXT (TIWAG-Next Energy Solutions GmbH), Wels Strom GmbH und Wien Energie GmbH. www.beoe.at
Rückfragen
Agentur com_unit
Peter Sitte
Telefon: +43 664 3405996
E-Mail: peter.sitte@comunit.at
KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ)