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228 Startups: Die „Green Tech Startups Austria 2026“

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Bei der „Green Tech Startups Austria 2026“ wurden heuer 228 junge Technologieunternehmen gezählt, die sich auf Umwelt- und Klimaschutz spezialisiert haben. Das sind 6 % mehr als im Jahr 2025. Die Städte Wien, Graz und Leoben, die wichtige Universitätsstandorte sind, liegen wieder vorne, wenn es um neu gegründete Startups geht. Für diese Unternehmen sind Kooperationen mit der Industrie und der Zugang zu Geldmitteln besonders wichtig – das hat sich auch in früheren Jahren gezeigt.

Die Initiative Green Tech Valley hat zusammen mit AplusB Zentren, Austrian Startups, aws, Climate Lab, ECN, EY, Impact Hub Vienna, invest.austria und dem Klima- und Energiefonds insgesamt 228 österreichische „Green Tech Startups 2026“ erfasst. Dabei handelt es sich um Firmen, die jünger als zehn Jahre sind und Technologien für mehr Nachhaltigkeit entwickeln. Wegen ihres Alters mussten 16 Unternehmen aus der Liste herausfallen, aber es kamen 29 neue hinzu. „Das entspricht einem Plus von sechs Prozent im Vergleich zur Vorjahreserhebung mit 215 Startups“, sagt Bernhard Puttinger, Geschäftsführer des Green Tech Valley.

Energy und Digital sind die wichtigsten Bereiche

Im Vergleich zum Vorjahr fällt auf: „Bei den Neugründungen gab es einen Switch zwischen Digital, nun auf Platz eins mit 35 Prozent, und dem Unternehmensfeld Energy, erstmals auf dem zweiten Rang mit 31 Prozent.“ Danach folgen die Bereiche Building (14 %), Circular Economy sowie Biotech & Food (je 10 %) als weitere wichtige Felder.

Die technischen Zentren Wien, Graz und Leoben als Heimat der Startups

Von den 29 neuen Green-Tech-Startups kamen 12 aus der Steiermark, 10 aus Wien, je 2 aus Niederösterreich und Kärnten sowie je 1 aus Oberösterreich, Vorarlberg und dem Burgenland. Besonders die Regionen mit technischen Universitäten in Wien, Graz und Leoben fördern die Gründung von Green-Tech-Unternehmen stark. „Insbesondere der Raum rund um die Montanuniversität Leoben hat sich hier als Turbo herausgestellt“, erklärt Puttinger. Dort bringt die Initiative Green Startupmark zusammen mit dem Zentrum für angewandte Technologien (ZAT) und dem Green KAIT junge, spezialisierte Firmen hervor. Vier dieser neuen Unternehmen sind hier angesiedelt.

Vernetzung mit der Industrie ist für Startups sehr wichtig

Eine Umfrage bei den sogenannten „jungen Wilden“ zeigt, dass mehr als die Hälfte (52 %) sich vor allem den Austausch und die Zusammenarbeit mit Industriepartnern wünschen. Danach folgen Finanzierungsfragen mit 24 %. „Im Vergleich zum letzten Jahr verschieben sich die Prioritäten – 2025 waren es noch 46 % bei der Finanzierung – hin zur Unterstützung durch echte Kooperationen“, erläutert Puttinger. Dank des Netzwerks der Green Tech Startups Austria erhalten die Firmen direkten Zugang zu Industriepartnern, Förderungen und Finanzierungsmöglichkeiten.

Vielfältige und innovative nachhaltige Technologien

Die jungen Startups bieten ein breites Spektrum an neuen Ideen für nachhaltige Technologien. Zum Beispiel stellt BauBlocks einen wiederverwendbaren Baustein vor, der alle wichtigen Schichten einer Wand kombiniert. Duramea produziert spezielle Membranen aus Wasserstoff für Elektrolyseure und Brennstoffzellen. PulpStack entwickelt eine neuartige 3D-Drucktechnik, mit der Cellulose industriell gedruckt werden kann. HASHLYNK setzt auf intelligente Systeme, die überschüssige erneuerbare Energie in Rechenleistung und Wärme umwandeln. PureSurf arbeitet an umweltfreundlichen Chemikalien, und Yflavour nutzt natürliche Aromen, um vegane Lebensmittel mit Fleischgeschmack zu verfeinern.

Auch etablierte Firmen aus dem GreenTech-Bereich sind erfolgreich, etwa Fiber Elements, das Fasern aus vulkanischem Basaltgestein herstellt. Diese Fasern werden für Bewehrungsstäbe oder spezielle Gewebe in der Baubranche genutzt. Für diese Innovation sicherte man sich kürzlich eine Investition von 2,6 Millionen Euro von einem privaten Investor.

Rückfragen

Veronika Pranger
Kommunikation
Green Tech Valley Cluster GmbH

T: +436767508780
M: veronika@greentech.at

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