Karner-Kremser/Obrecht (SPÖ): Europa setzt Zeichen für leistbares Wohnen
Das Europäische Parlament hat zum ersten Mal einen Bericht zur Lösung der Wohnraumkrise in Europa veröffentlicht. Dieser Bericht ist ein deutliches Zeichen dafür, dass bezahlbares Wohnen in Europa wichtiger wird. Für die Wiener SPÖ-Gemeinderät*innen Waltraud Karner-Kremser und Sascha Obrecht steht fest: „Wohnen ist ein Menschenrecht“ und sollte nicht komplett von Angebot und Nachfrage auf dem Markt bestimmt werden. Wien zeigt schon seit vielen Jahren, wie soziale Wohnpolitik das Leben besser machen kann.
Waltraud Karner-Kremser, SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des Ausschusses für Wohnen, Wohnbau und Frauen, sagt: „Dass Europa das Thema Wohnen jetzt stärker in den Fokus rückt, ist ein wichtiger Schritt. Es braucht mehr Investitionen in leistbaren Wohnraum, mehr sozialen Wohnbau und einen besseren Schutz für Mieter*innen.“ Wien hat bewiesen, dass gerechte Wohnpolitik funktioniert. Mit Gemeindebau, gefördertem Wohnbau und einem gut ausgebauten Unterstützungsangebot wird sichergestellt, dass Wohnen nicht zum Luxus für wenige Menschen wird. Zusätzlich bietet Wien spezielle Programme wie SMART-Wohnungen an, die besonders auf junge Menschen und Familien zugeschnitten sind.
Auch Sascha Obrecht, SPÖ-Gemeinderat und Vorsitzender des EU-Ausschusses im Wiener Gemeinderat, unterstützt den Bericht: „Der Mangel an leistbarem Wohnraum betrifft ganz Europa und braucht daher auch gemeinsame europäische Antworten.“ Er betont, wie wichtig es ist, Städte und Gemeinden bei der Bereitstellung von Wohnraum zu unterstützen, da sie vor Ort am besten wissen, was gebraucht wird. Wien zeigt dabei, wie soziale Wohnpolitik praktisch funktioniert – mit fairen Regeln, starkem gefördertem Wohnbau und einem System, das sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.
In Wien gibt es seit langem verschiedene Angebote, die helfen, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Dazu gehören Gemeindewohnungen, geförderte Wohnungen und das Wiener Wohn-Ticket, das besonders Menschen mit niedrigem Einkommen den Zugang zu Wohnungen erleichtert. Außerdem gibt es soziale Kriterien bei der Vergabe, damit diejenigen unterstützt werden, die am meisten unter den steigenden Preisen leiden.
„Gerade in Zeiten steigender Wohnkosten zeigt sich, wie wichtig ein starkes soziales Wohnmodell ist. Wien sorgt mit leistbaren Gemeindewohnungen, gefördertem Wohnbau und fairen Vergaberegeln dafür, dass Wohnen für viele Menschen leistbar bleibt und soziale Sicherheit gibt“, erklärt Karner-Kremser.
Der Bericht des Europäischen Parlaments fordert unter anderem die Bereitstellung von mehr EU-Geldern für bezahlbaren Wohnraum, strengere Regeln für Kurzzeitvermietungen wie Airbnb, mehr sozialen und öffentlichen Wohnbau, bessere Rechte für Mieter*innen sowie Maßnahmen gegen Immobilien-Spekulation und Obdachlosigkeit. Für Sascha Obrecht ist das ein wichtiger Schritt in Richtung eines Europas, das die Bedürfnisse der Menschen ernst nimmt: „Der Bericht bringt wichtige wohnpolitische Forderungen auf europäischer Ebene voran. Damit setzt Europa ein klares Zeichen für mehr leistbaren Wohnraum, mehr Schutz für Mieter*innen und mehr soziale Verantwortung. Wien zeigt, wie eine solche Politik in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden kann.“
(schluss)gm
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