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FPÖ Wien fordert Entlastung für Hotellerie

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Die FPÖ Wien hat heute, am Dienstag, eine Pressekonferenz im Rathaus abgehalten. Thema war „Wiener Hotellerie – zwischen Jubelmeldungen und Realität“. Dabei hat der nicht amtsführende Stadtrat Dominik Nepp einige Forderungen aufgestellt. Er verlangt, „als Sofortmaßnahme zur Entlastung die Ortstaxe für die nächsten zwei Jahre ausgesetzt wird“. Dabei handelt es sich um eine Art Tourismusabgabe, die Hotels an die Stadt zahlen müssen. Zusätzlich fordert er, dass die Stadt Druck macht, „damit Provisionen von großen Plattformen begrenzt werden“. Gemeint sind damit Online-Buchungsportale, die oft hohe Gebühren von Hotels verlangen.

Die FPÖ möchte außerdem, dass die Erhöhung des Wohnbauförderungsbeitrags in Wien und die Trinkgeld-Pauschale auf Bundesebene wieder rückgängig gemacht werden. Diese Punkte sollen in den nächsten Sitzungen des Stadtparlaments diskutiert werden.

Laut offiziellen Aussagen der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) entsteht der Eindruck, „dass es einen boomenden Wien-Tourismus gibt“, sagte Nepp. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Das bestätigten auch zwei Vertreter der Tourismus-Branche, die bei der Pressekonferenz mit dabei waren.

Gerald Zmuegg, Geschäftsführer von KMU-Finanzinsider, erklärte, dass es große Unterschiede zwischen der gehobenen Fünf-Sterne-Hotellerie und kleineren Hotels, beispielsweise mit zwei Sternen, gebe. Die Hotels hätten unterschiedlich hohe finanzielle Rücklagen und Puffer. Zudem sei „die Steuerlast zu hoch, Gewinne wurden geschmälert“, so Zmuegg.

Hotelier Gerald Kern bezeichnete die Lage für die Hotellerie in Wien als „dramatisch“. Er betonte, dass Wien „die höchsten Lohnnebenkosten Österreichs“ habe. Außerdem führe die Trinkgeldpauschale dazu, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich weniger verdienen. Auch die Hotels selbst spüren diese Belastung zusammen mit der steigenden Ortstaxe stark.

Weitere Informationen gibt es bei der FPÖ-Klub Wien, Pressestelle, Tel.: 01/4000-81799.

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