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Bundesheer: Aigner und Haberl gewinnen erneut Gold

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Bei den Paralympischen Spielen in Cortina hat Korporal Johannes Aigner zusammen mit seinem Guide Gefreiter Nico Haberl die Goldmedaille im Super-G gewonnen. Johannes Aigner ist Sportler beim Bundesheer. Er setzte sich vor dem Italiener Giacomo Bertagnolli durch. Die Bronzemedaille ging an den Kanadier Kalle Ericsson. Der Super-G ist eine alpine Skidisziplin, bei der Geschwindigkeit und Technik wichtig sind.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sagte: „Korporal Johannes Aigner und Gefreiter Nico Haberl haben erneut bewiesen, dass mit Trainingseifer, unermüdlichem Kampfgeist und Hingabe im Sport alles möglich ist. Diese Goldmedaille ist der Lohn für die Bereitschaft an Grenzen zu gehen. Mit diesem Erfolg haben die Beiden gezeigt, dass sie zu den Top-Favoriten der Spiele zählen. Ich gratuliere unseren Heeressportlern Johannes Aigner und Nico Haberl von ganzem Herzen zur Goldmedaille und wünsche ihnen für die verbleibenden Rennen alles Gute.“

Johannes Aigner hatte vor vier Jahren bei den Paralympics in Peking bereits eine Bronzemedaille gewonnen und zeigt mit dem Gold im Super-G nun, dass er zu den besten Athleten in schnellen Ski-Disziplinen gehört. Gemeinsam mit seinem Guide Nico Haberl will er bei den Paralympics in mehreren Wettbewerben eine Medaille gewinnen. Für die Sportler vom Heeres-Leistungssportzentrum Seebenstein ist diese zweite Goldmedaille ein Beweis für ihre harte Arbeit in dieser Saison.

Das Heeressportzentrum unterstützt den österreichischen Leistungssport schon seit 1962 durch elf Heeres-Leistungssportzentren. Jedes Jahr sind etwa 495 Sportler Teil dieses Förderprogramms, davon rund 30 Athleten im Behindertensport. Das Heer stellt traditionell viele Sportler bei großen Wettbewerben wie den Olympischen und Paralympischen Spielen sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften. Die Bundesheer-Athleten haben in der Vergangenheit viele Erfolge und Medaillen für Österreich erreicht.

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