Startschuss für Radweg-Lückenschluss in der Wiedner Hauptstraße
Volle (Rad-)Fahrt voraus! In Wien wird das Radnetz weiter ausgebaut, damit Radfahren leichter und sicherer wird. Auf der Wiedner Hauptstraße, zwischen Johann-Strauß-Gasse und Hartmanngasse, entsteht ein neuer, breiter Radweg, der in beide Richtungen benutzt werden kann und von der Straße getrennt ist. Dieser Radweg ergänzt den bereits bis 2024 gebauten Weg vom Karlsplatz zur Johann-Strauß-Gasse und die dort anschließenden Radwege bis zum Matzleinsdorfer Platz. So entsteht bis Juli 2026 eine durchgehende, mehr als 2 Kilometer lange und sichere Fahrradverbindung, die die Bezirke 1, 4, 5 und 10 verbindet. Zusätzlich werden neue Bäume gepflanzt und Grünflächen angelegt, die für mehr Natur und Kühlung sorgen. Im Vorfeld hat die Wiener Wasserbehörde (MA 31) bereits Rohrleitungen in der Gegend erneuert, damit alles gut zusammenpasst.
Mobilitätsstadträtin Ulli Sima erklärt: „Bereits 2024 haben wir den 1. Teil der Wiedner Hauptstraße unter dem Motto ‚Raus aus dem Asphalt‘ auf über 1 km klimafit umgestaltet, 11 neue Bäume ergänzen dort die alte Allee mit ihren 135 Bestandsbäumen, 1.300 qm neue Grünflächen wurden errichtet. Der dortige komfortable Zwei-Richtungsradweg wird bereits gut angenommen. Nun schließen wir die zentrale Lücke auf dieser wichtigen Radroute. Und natürlich sorgen wir auch im 2. Abschnitt für Begrünung – mit 9 neuen Bäumen, sieben Hochstammsträuchern und acht Beeten!“ Gemeinsam mit den Bezirksvorsteher*innen von Wieden und Margareten sowie der NEOS Wien Mobilitätssprecherin hat sie den Baubeginn gefeiert.
Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl freut sich: „Ich freue mich sehr, dass wir den Lückenschluss des Radwegs so rasch umsetzen können. Damit entsteht eine angenehme und sichere Radverbindung vom Karlsplatz bis zum Gürtel. Gleichzeitig steigern die Begrünungsmaßnahmen, zusätzliche Sitzgelegenheiten und ein Wasserspender die Aufenthaltsqualität und tragen zu einer lebenswerten Wieden bei. Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie grüne Mobilität und Klimaanpassung in Wien gelingen.“ So wird die Gegend noch schöner und lebendiger.
Mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer*innen
Der neue Radweg auf der Wiedner Hauptstraße ersetzt einen bestehenden Streifen für verschiedene Verkehrsteilnehmer durch einen klar getrennten Weg, der 250 Meter lang ist und für Fahrten in beide Richtungen gedacht ist. Der Gegenverkehr behält weiterhin seinen Radstreifen, sodass Radfahrer*innen nicht oft die Straße queren müssen. Neue Zebrastreifen und spezielle Radweg-Übergänge sorgen für mehr Sicherheit. Besonders praktisch ist die Verbindung zur Hartmanngasse, die eine sichere Weiterfahrt in den Bezirk Margareten ermöglicht.
Außerdem wird die Ausfahrt im Rudolf-Sallinger-Park verbessert. Bisher konnten Radfahrer*innen dort nur in eine Richtung fahren, bald geht das in beide Richtungen. Damit wird die Strecke für viele Radfahrer*innen einfacher und schneller.
Margaretens Bezirksvorsteher Michael Luxenberger sagt: „Zahlreiche Margaretner*innen sind bereits mit dem Fahrrad unterwegs, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Nicht nur für sie soll das Radfahren im Fünften laufend komfortabler werden. Dazu trägt die neue Verbindung durch den Rudolf-Sallinger-Park massiv bei. Denn in diesen 65 Metern steckt ein wichtiger Lückenschluss im Radnetz, der es allen ermöglicht, aus dem Wohngrätzl über den Rudolf-Sallinger-Park und die Hartmanngasse zum baulich getrennten Radweg in der Wiedner Hauptstraße zu gelangen.“
Mehr Grün und angenehme Kühlung
Auch beim neuen Bauabschnitt gilt das Motto „Raus aus dem Asphalt“. Die bestehenden alten Bäume bleiben erhalten, dazu kommen 9 neue Bäume und 7 große Sträucher. Diese Bepflanzungen werden nicht nur auf der Hauptstraße selbst stattfinden, sondern auch auf angrenzenden Kreuzungen wie an der Johann-Strauß-Gasse, Trappelgasse und Blechturmgasse. Die Begrünung sorgt für mehr angenehmes Klima, besonders an heißen Tagen, und erhöht die Aufenthaltsqualität. Außerdem wird es einen neuen Trinkbrunnen geben, der für frische Erfrischung sorgt.
Außerdem bekommt die Station Johann-Strauß-Gasse, an der die Straßenbahnlinien 1, 62 und die Badner Bahn halten, einen begrünten Unterstand. NEOS Wien Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner freut sich: „Ich freue mich sehr, dass nun auch der bisher noch so unangenehm auf schmalen Mehrzweckstreifen zu beradelnde Mittelteil der Wiedner Hauptstraße einen sicheren, baulich getrennten Radweg bekommt. Vom Matzleinsdorfer Platz bis zum Karlsplatz schaffen wir so eine durchgängige, attraktive Radweg-Achse, die das Pendeln komfortabel macht. Solch attraktive und begrünte Verbindungen sind der Schlüssel, damit noch mehr Wienerinnen und Wiener das Fahrrad als ideales, gesundes Verkehrsmittel für ihren Alltag entdecken können.“
Klimafreundliche Gestaltung schon beim ersten Bauabschnitt
Die Wiedner Hauptstraße ist eine wichtige Straße, die vom Karlsplatz bis zum Matzleinsdorfer Platz führt. Bisher gab es dort im ersten Teil keine getrennten Radwege. In den letzten Jahren wurde das geändert: Ein breiter, baulich getrennter Radweg in beide Richtungen wurde gebaut und die Straße grüner und klimafreundlicher gestaltet. Die alte Allee mit 135 großen Bäumen blieb erhalten, 11 neue Bäume kamen hinzu. Außerdem wurden viele neue Sträucher und Blumenbeete angelegt und insgesamt über 1.300 Quadratmeter neue Grünflächen geschaffen. Alte Straßenflächen aus Asphalt wurden durch versickerungsfähiges Pflaster ersetzt, um Regenwasser besser aufnehmen zu können.
Wiens große Radwege-Offensive
Die Stadt Wien arbeitet seit 2021 intensiv daran, das Radverkehsnetz stark zu verbessern. Bisher wurden über 250 Projekte umgesetzt, das entspricht fast 100 Kilometer an neuen Hauptradwegen und zusätzlich 50 Kilometer Bezirksradwegen. Insgesamt wurden dafür fast 190 Millionen Euro ausgegeben. Auch 2024 soll es weitergehen: Auf dem Programm stehen 33 Projekte mit 12,5 Kilometern neuen Radwegen.
Mehr Informationen und eine interaktive Karte zu allen Radwegen gibt es auf fahrradwien.at.
Bilder und Pressematerial finden Sie unter https://presse.wien.gv.at/
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Mediensprecherin StRin Ulli Sima
Sophia Schönecker
Telefon: +43 1 4000 82182, 0676/8118 82182
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