SPÖ-Manninger fordert null Toleranz bei sexueller Belästigung im ORF
Die SPÖ-Frauen fordern bei den bekannt gewordenen Anschuldigungen gegen den ORF-Generaldirektor Weißmann, dass alles klar und offen untersucht wird. Wichtig ist ihnen auch, dass die betroffene Frau gut geschützt wird.
„Null Toleranz bei sexueller Belästigung – unabhängig davon, ob es sich dabei um einen Direktor oder einen Arbeiter handelt“, betont Ruth Manninger, die Bundesfrauengeschäftsführerin der SPÖ. Sie findet es gut, dass der Stiftungsrat schnell reagiert hat.
Manninger sagt außerdem: „Ein sicheres Arbeitsumfeld frei von Gewalt und Übergriffen sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein“. Sie würde es begrüßen, wenn in Zukunft eine Frau die Führung des ORF übernehmen würde.
Mannigfaltige Studien zeigen, dass sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz leider noch immer häufig vorkommt. Deshalb ist es für viele Organisationen wichtig, klare Regeln und Schutzmaßnahmen zu haben. Auch die SPÖ setzt sich stark dafür ein.
„Männern muss klar sein, dass übergriffiges Verhalten nicht geduldet wird und Konsequenzen hat“, sagt Manninger. Das gilt besonders auch für Männer, die viel Macht haben.
Sie kritisiert den Generalsekretär der FPÖ scharf: „Die Vorwürfe als Vorwand für die Zerstörung des ORF verwenden zu wollen, ohne eine Bemerkung zur Situation der mutmaßlich betroffenen Frau zu äußern, ist aufs Schärfste zu kritisieren und gleichzeitig entlarvend.“
„Die FPÖ steht, wenn es um die Sicherheit von Frauen geht, immer auf der falschen Seite“, fügt die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin hinzu.
Wichtig zu wissen ist, dass politische Verantwortungsträger auch eine Vorbildfunktion haben und deshalb besonders achtgeben müssen, wie sie über solche Fälle sprechen und reagieren.
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