Marlene Svazek: Drei wichtige Zahlen, die zählen!
Gestern waren in den Social-Media-Teams linker Parteien viele kraftvolle Sprüche zum Weltfrauentag zu lesen. Dieser Tag wird oft genutzt, um auf Unterschiede und Ungerechtigkeiten zwischen Frauen aufmerksam zu machen. Salzburgs Landeshauptmann-Stellvertreterin Marlene Svazek nahm einen aktuellen Bericht des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) zum Thema Frauen und Migration zum Anlass: „Tatsächlich gibt es Unterschiede. Nur befinden sie sich nicht dort, wo das feministische Zentralorgan der Gleichmacherei sie bisher vermutet hat.“ Sie fordert angesichts der Zahlen eine «ehrliche Diskussion» über Frauenrechte, besonders in Verbindung mit Migration.
Ein wichtiger Punkt ist die durchschnittliche Kinderzahl: österreichische Frauen bekommen im Schnitt 1,22 Kinder, Frauen aus Ländern wie Syrien etwa 3,93 Kinder. Das zeigt, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen deutlich mehr Kinder bekommen. Svazek sagt dazu: „Wenn einzelne Bevölkerungsgruppen drei Mal so viele Kinder bekommen wie die einheimische Bevölkerung, ist das nicht nur ein Barometer für soziale Fairness, sondern verändert unser Land innerhalb weniger Jahrzehnte massiv.“ Diese Unterschiede beeinflussen also die Gesellschaft stark.
Außerdem zeigen die Zahlen große Probleme bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Während fast 74 Prozent der österreichischen Frauen arbeiten, sind es bei Frauen aus Syrien, Afghanistan oder Irak nur etwa 24 Prozent. Svazek erklärt: „Das bedeutet, dass fast drei von vier Frauen aus diesen Herkunftsländern nicht arbeiten. Ja, Integration beginnt bei Bildung und Arbeit. Aber geboren wird sie zu Hause.“ Damit meint sie, dass in manchen migrantischen Gemeinschaften Strukturen bestehen, die Frauen von der Gesellschaft und vom Arbeitsleben ausschließen.
Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Sprache, die für die Zukunft von Mädchen und jungen Frauen in Österreich entscheidend ist. Schon mehr als jede vierte Schülerin spricht zu Hause nicht Deutsch als Erstsprache. In manchen Schularten sind es sogar über 40 Prozent. Svazek warnt: „Unsere Schulen stehen vor immer größeren Herausforderungen. Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Und ohne diesen Schlüssel verbauen Eltern den jungen Frauen ihre Zukunft.“ Gute Sprachkenntnisse sind also notwendig, damit Mädchen Bildungschancen nutzen können.
Für die Freiheitliche Partei ist klar: Frauenpolitik ist mehr als nur ein Facebook-Beitrag am 8. März. Frauenpolitik heißt auch, schwierige Themen offen anzusprechen. Svazek betont: „Wer Frauenrechte wirklich stärken will, muss auch den Mut haben, Probleme offen anzusprechen. Gleichberechtigung, Bildung und wirtschaftliche Selbstständigkeit müssen für alle Frauen gelten. Das ist kein Herkunftsprivileg, sondern freiheitliches Credo.“ Ihre Aussage zeigt, dass man beim Thema Frauenrechte ehrlich und mutig sein muss, um alle Frauen gleich zu unterstützen.
Rückfragen
Büro Landeshauptmann Stellvertreterin Marlene Svazek
Mag. Dom Kamper, MBA
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E-Mail: dom.kamper@salzburg.gv.at
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