BMIMI fördert Gleichstellung als Schlüssel für Mobilität und Innovation
“Innovation, ob in der Forschung oder der Mobilität, entsteht durch den Austausch von Ideen und den Wechsel von Perspektiven. Doch diese sind leider noch zu oft männlich geprägt – und damit einseitig. Für mich ist klar: ein innovationsstarker Standort braucht Vielfalt, braucht Frauen. Sie bringen neue Perspektiven in Forschung, Technik und Unternehmen ein, die oft zu nachhaltigeren und inklusiveren Lösungen führen. Als Innovationsministerium unterstützen wir das aktiv”
, erklärt Innovations- und Mobilitätsminister Peter Hanke zum Internationalen Frauen*tag.
Im Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) ist Gleichberechtigung nicht nur eine Idee, sondern wird wirklich gelebt: Alle vier Abteilungen werden von Frauen geleitet, und 42 % aller Führungspositionen sind mit Frauen besetzt. Im Team sind Frauen und Männer fast gleich stark vertreten – jeweils 50 Prozent. Trotzdem gibt es noch viel zu verbessern. Deshalb arbeitet das Ministerium an vielen Stellen, um Frauen im Mobilitäts- und Innovationsbereich zu fördern – von der Berufsorientierung bis zur Unternehmenskultur.
Ab 2026 starten die neuen „Go! Tech“-Praktika. Über die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) werden drei- bis sechsmonatige Praktika für AHS-Absolvent:innen angeboten. Das Ziel ist, vor allem junge Frauen für technische Berufe zu begeistern, in denen sie heute noch selten sind.
BMIMI hilft von der Berufswahl bis zur Gleichstellung
Studien zeigen, dass nur etwa die Hälfte der Jugendlichen vor der Matura gut über ihre Studienmöglichkeiten Bescheid weiß. Die Berufswahl hängt oft von Familie und traditionellen Schulfächern ab. „Wir müssen Perspektiven eröffnen, bevor Entscheidungen fallen“, sagt Minister Hanke. „Go! Tech gibt jungen Frauen einen realen Einblick in die Technologiewelt – hinter die Kulissen der Industrie.“
Ein wichtiges Ziel des Ministeriums ist es, mehr Frauen im Forschungs- und Technologiesektor zu beschäftigen. Dabei soll auch die Arbeitskultur offener und freundlicher für Frauen werden. Hanke betont: “Gleichstellung ist genauso wie Innovation ein Kulturthema. Wir müssen Frauen, die sich für Technologie entscheiden, auch in diesen Berufen halten”
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Mit der Initiative „Diversitec“ unterstützt das BMIMI Unternehmen aus Forschung, Technologie und Innovation (FTI). Ziel ist, dass Firmen die Vorteile von vielfältigen Teams und einem inklusiven Arbeitsumfeld erkennen. Die FFG-Förderung „Diversitec“ hilft dabei finanziell, Vielfalt fest in die Unternehmenskultur einzubauen.
Das BMIMI nutzt viele Maßnahmen für bessere Gleichstellung: Neben „Go! Tech“ und „Diversitec“ gibt es Praktika für Studentinnen, Unterstützung für industrienahe Dissertationen, mehr weibliche Projektleiterinnen und Gutachterinnen. Gleichstellungsziele sind verpflichtend in Vereinbarungen mit Partnerorganisationen wie AIT, SAL und FFG verankert. Außerdem wird bei der Besetzung von Führungs- und Aufsichtsgremien auf eine gute Geschlechterbalance geachtet.
„Women in Transport“ – Frauen im Mobilitätsbereich fördern
Im Mobilitätssektor gibt es noch großen Nachholbedarf bei der Gleichberechtigung. Derzeit sind nur etwa 26 % der Beschäftigten Frauen, und in leitenden Positionen sind es sogar nur 23 %. Die EU-weite Plattform „Women in Transport“ unterstützt das BMIMI dabei, die Sichtbarkeit von Frauen in Mobilitätsunternehmen zu erhöhen. Dazu werden auch erfolgreiche Beispiele gezeigt, um mehr Frauen für Jobs und Führung im Mobilitätsbereich zu gewinnen.
Neuer Leitfaden für gendergerechte Verwaltung im BMIMI
Die bessere Vertretung von Frauen in Politik und Verwaltung hängt eng mit der Gender Mainstreaming-Strategie Österreichs zusammen, die es seit etwa 25 Jahren gibt. Ende 2025 veröffentlichte das BMIMI den Leitfaden „Geschlechtergerecht fair-walten“. Darin wird erklärt, wie Gender Mainstreaming und Budgetierung in der Verwaltung umgesetzt werden können. Zudem werden erfolgreiche Beispiele aus dem BMIMI vorgestellt.
“Gleichstellung ist kein Projekt, das man ‘fertig’ macht. Es ist eine Haltung. Nachhaltiger Fortschritt entsteht dort, wo Talente unabhängig vom Geschlecht ihre Wirkung entfalten können – in Mobilität, Forschung und Technologie ebenso wie in der Verwaltung. Der Internationale Frauen*tag ist eine gute Gelegenheit, sich dies in Erinnerung zu rufen. Doch Gleichberechtigung ist nicht nur am Feiertag wichtig, sondern ein Ziel für das wir jeden Tag eintreten müssen”
, schließt Minister Hanke.
Rückfragen
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Mag.a. Kleo Kraft
+43 1 711 62-65 8116
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