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LR Rosenkranz: Frauen brauchen klare Verhältnisse

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Frauen leisten jeden Tag viel – in der Familie, bei der Arbeit, bei der Pflege von Angehörigen und auch als Ehrenamtliche. Diese Leistungen sind sehr wichtig und sollten nicht nur am Weltfrauentag gewürdigt werden. Es braucht eine Politik, die sich an den tatsächlichen Lebenssituationen von Frauen orientiert. Landesrätin Susanne Rosenkranz erklärt dazu: „Was Frauen wirklich brauchen, sind konkrete Maßnahmen, die ihnen Sicherheit, Chancen und echte Wahlfreiheit ermöglichen.“ In Niederösterreich setzt man deshalb genau dort an. Statt Geld gleichmäßig zu verteilen, werden gezielt regionale Projekte gefördert, die Frauen helfen, wieder ins Arbeitsleben zurückzukehren. Das stärkt nicht nur wichtige Berufe, sondern auch Frauen, die oft viel unbezahlte Pflege- und Betreuungsarbeit übernehmen und eine große Verantwortung in der Gesellschaft tragen.

Rosenkranz hebt besonders die Rolle von Müttern hervor: „Unsere Gesellschaft darf niemals den Fehler machen zu sagen, jemand sei ‚nur‘ Mutter oder Hausfrau. Mutter zu sein bedeutet Verantwortung, Organisation und Lebensleistung. Das ist etwas ganz Besonderes, und diese Leistung muss auch von der Gesellschaft entsprechend anerkannt und honoriert werden. Mütter erziehen die Zukunft und halten unser System am Laufen.“ In den Familien werden Kultur, Traditionen, Werte und Umgangsformen weitergegeben. Deshalb sind Mütter ein wichtiger und unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass „Armut oft im Kinderwagen sitzt. Gerade deshalb müssen wir Familien und insbesondere Mütter stärker unterstützen.“ Tatsächlich sind Familien mit Kindern öfter von Armut betroffen als andere Haushalte.

Gerade bei der Altersvorsorge gibt es noch viel zu tun. Wenn Frauen viele Jahre damit verbringen, Kinder zu erziehen oder Angehörige zu pflegen, leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Diese Zeit darf im Ruhestand nicht als Nachteil gelten. Rosenkranz fordert deshalb: „Wir brauchen bessere Modelle, damit Zeiten der Kindererziehung oder Pflege fair und angemessen angerechnet werden.“ Besonders wichtig sei auch eine gute Ausbildung: „Statistiken zeigen klar: Ohne Ausbildung steigt das Risiko, lange arbeitslos zu sein, enorm. Bildung ist daher ein zentraler Schlüssel für Selbstständigkeit und Sicherheit.“

Auch die Erfahrung älterer Arbeitnehmerinnen ist wertvoll. „Frauen über 50 bringen enorme Kompetenz, Erfahrung und Verlässlichkeit in die Betriebe ein. Wenn Unternehmen diese Frauen verlieren, verlieren sie auch wertvolles Wissen und Qualität.“ Aus ihrer eigenen beruflichen Erfahrung weiß Rosenkranz, dass Mütter im Arbeitsleben viele Stärken zeigen: „Wer Familie organisiert, kann auch im Berufsleben hervorragend Prioritäten setzen.“ Viele Frauen unterbrechen ihre berufliche Laufbahn wegen der Familie. Deshalb ist es besonders wichtig, ihnen danach gute Chancen zu bieten.

Für Rosenkranz ist klar: Symbolische Gesten allein reichen nicht aus. „Frauen brauchen keine Sonntagsreden zur gendergerechten Selbstbeweihräucherung und keine endlosen Debatten über Sternchen und Binnen-I.“ Der Weltfrauentag dürfe nicht zur Bühne für ideologische Selbstinszenierung werden. Frauen brauchen eine Politik, die ihre Lebensleistung anerkennt und sie unterstützt – mit Sicherheit, Hilfe im Alltag und echter Wahlfreiheit im Leben. Und eines ist sicher: Frauen sind nicht nur am Weltfrauentag großartig – „sie leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft“, so Rosenkranz abschließend.

Rückfragen

Christoph Bathelt
Pressereferent
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