Wiener Stadtwerke: Frauenanteil im Infrastrukturkonzern steigt stark
Bei den Wiener Stadtwerken arbeiten immer mehr Frauen in verschiedenen Bereichen. Im Jahr 2020 waren es noch 18,7 Prozent, inzwischen sind es im Jahr 2025 schon über 23 Prozent. Besonders in einigen Bereichen gibt es starke Zuwächse: In der IT arbeiten 27,6 Prozent Frauen, in technischen Berufen fast 10 Prozent – und die Zahlen steigen weiter. Auch bei den Führungskräften wächst der Frauenanteil: Mehr als 30 Prozent der Leitungspositionen sind weiblich besetzt. In der Geschäftsführung liegt der Anteil von Frauen im Bereich der sogenannten Gender Balance Zone von 40 bis 60 Prozent. Außerdem sind im Aufsichtsrat über 30 Prozent Frauen vertreten.
Die Stadträtin für Stadtentwicklung, Mobilität und Wiener Stadtwerke, Ulli Sima, sagt dazu: „Wien steht für Chancengerechtigkeit und Fortschritt, und die Wiener Stadtwerke leisten dazu einen wesentlichen Beitrag: mit gezielter Förderung, fairen Karrierechancen und dem klaren Bekenntnis zu Gleichstellung.“ Damit zeigt Wien, wie wichtig eine gerechte Verteilung von Chancen am Arbeitsplatz ist.
Monika Unterholzner, stellvertretende Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke, erklärt: „Wer eine Stadt verlässlich versorgt, trägt auch gesellschaftliche Verantwortung. Deshalb schaffen wir verbindliche Strukturen, transparente Karrierewege und eine Unternehmenskultur, in der Vielfalt als Stärke verstanden wird. Frauen sind bei uns nicht Ausnahme, sondern selbstverständlich in allen Funktionen vertreten.“ Das zeigt, dass die Stadtwerke nicht nur reden, sondern auch aktiv eine Kultur schaffen, in der Vielfalt und Gleichberechtigung gelebt werden.
Wiener Stadtwerke fördern junge Frauen
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung junger Frauen. Aktuell sind rund 30 Prozent der Lehrlinge weiblich. Insgesamt lernen gerade etwa 700 Lehrlinge in 20 verschiedenen Lehrberufen bei den Wiener Stadtwerken – so viele wie noch nie zuvor. Ziel ist es, den Anteil der jungen Frauen noch weiter zu erhöhen, denn gerade in technischen und MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sind sie oft unterrepräsentiert.
Peter Weinelt, Generaldirektor der Wiener Stadtwerke, sagt: „Als eine der größten Arbeitgeberinnen Wiens wollen wir gezielt Frauen für Zukunftsbereiche begeistern – insbesondere für MINT-Berufe und technische Laufbahnen. Wir zeigen klare Karriereperspektiven, flexible Rahmenbedingungen und starke Netzwerke im Konzern. Dass 31 Prozent unserer Bewerbungen von Frauen kommen, bestätigt: Die Wiener Stadtwerke sind für viele Frauen ein attraktiver Ort, um Verantwortung zu übernehmen und ihre Karriere aktiv zu gestalten.“ Das unterstreicht, wie wichtig moderne Arbeitsbedingungen und gute Zukunftschancen sind, um mehr Frauen für technische Berufe zu gewinnen.
Neue Kampagne macht Frauen sichtbar
Zum internationalen Frauentag haben die Wiener Stadtwerke eine neue Kampagne gestartet. Zehn Frauen aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens werden dort vorgestellt. Unter dem Motto „Keine Gleichstellung. Keine Frauen. Keine Stadt.“ zeigen die Stadtwerke, wie wichtig Frauen für das Funktionieren der Stadt sind. Die Kampagne soll vor allem Frauen ansprechen, die sich für technische Berufe interessieren, und sie motivieren, bei den Wiener Stadtwerken eine Ausbildung oder Karriere zu starten. So wird deutlich, dass Gleichstellung und Vielfalt nicht nur Worte sind, sondern gelebt werden.
Maßnahmen für mehr Gleichstellung
Die Wiener Stadtwerke als größter kommunaler Anbieter in Wien nehmen Gleichstellung sehr ernst. Es gibt konkrete Maßnahmen und Programme, die Vielfalt und Chancengleichheit fördern: Zum Beispiel eine Konzernrichtlinie für Barrierefreiheit, Vielfalt und Gleichstellung, Mentoring-Angebote für Frauen auf allen Ebenen, Training zur Stärkung von Frauen, sowie Frauennetzwerke und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Darüber hinaus unterstützen flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, kostenlose Ferienbetreuung für Kinder und die Förderung von Väterkarenz die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. Im Unternehmen herrscht eine klare Null-Toleranz-Politik gegenüber sexueller Belästigung, Mobbing und Diskriminierung. Eine interne Kampagne dazu wurde 2025 mit dem deutschen Preis INKOMETA ausgezeichnet – ein Zeichen für das Engagement der Wiener Stadtwerke, ein respektvolles und sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen.
Fotos und weitere Informationen finden Sie hier:
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