Bundesheer steigert Frauenanteil und vermeldet Rekorde zum Weltfrauentag
Am Donnerstag, dem 5. März, hat Verteidigungsministerin Klaudia Tanner in der Rossauer Kaserne in Wien viele Frauen begrüßt. Das Treffen fand zum 116. Weltfrauentag statt. Dabei waren 38 Soldatinnen und 195 weibliche Zivilbedienstete dabei. Sie haben Vorträge gehört, sich ausgetauscht und praktische Übungen gemacht. Neben Gesprächen und Vorträgen gab es auch eine Körperzusammensetzungsmessung und einen Selbstverteidigungskurs. So konnten die Teilnehmerinnen viel Neues lernen und ihre Fähigkeiten stärken.
„Frauen tragen entscheidend zum Erfolg des Bundesheeres bei. Wir schaffen echte Chancen, öffnen Zugänge und stärken Frauen, die Verantwortung übernehmen wollen. Der Weg ist klar: Wir bauen auf Kompetenz, Vielfalt und Teamgeist, denn das macht unser Bundesheer stärker“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Damit betont sie, wie wichtig Frauen für die Streitkräfte sind.
Bei der Veranstaltung ging es auch um aktuelle Zahlen und Entwicklungen zur Rolle von Frauen im Bundesheer. Die Zahl der aktiven Soldatinnen ist in den letzten zehn Jahren stark gestiegen: von 290 im Jahr 2015 auf über 650 am 1. Januar 2025. Außerdem melden sich immer mehr Frauen freiwillig für den Ausbildungsdienst in verschiedenen Funktionen, zum Beispiel in Mannschafts- oder Chargenpositionen. Von 216 im Jahr 2024 stieg die Zahl auf 262 im Jahr 2025, ein Plus von über 20 % – das zeigt, dass das Interesse wächst.
Das Bundesheer bietet viele Programme, um Frauen zu fördern und zu vernetzen. Zum Beispiel gibt es den jährlich stattfindenden Girls’ Day, bei dem junge Frauen die Karrieremöglichkeiten beim Bundesheer kennenlernen können. Außerdem arbeitet das Bundesheer mit der LEA Role Model Initiative zusammen. Diese Initiative macht Frauen sichtbar, die bereits als Vorbilder im Bundesheer wirken. Generalmajor Sylvia Sperandio, die ranghöchste Soldatin, nimmt schon länger daran teil. Ziel ist es, noch mehr bemerkenswerte Frauen aus dem Bundesheer zu zeigen.
Auch Frauen, die schon im Bundesheer arbeiten, erhalten Unterstützung. Es gibt speziell das Soldatinnen-Mentoring für militärische Bereiche. Zusätzlich gibt es ein Cross-Mentoring, das auch andere Bereiche des Ressorts einbindet und Frauen beim Aufstieg in Führungspositionen hilft. Mit dem Pilotprojekt „Führung weiblich gedacht“ will das Bundesheer Frauen gezielt in Führungsrollen stärken.
Besonders zum Weltfrauentag wird deutlich, wie weit die Gleichstellung im Bundesheer gekommen ist. Seit 1998 dürfen Frauen im Bundesheer Dienst leisten, und seit dem 1. April 2023 gibt es den freiwilligen Grundwehrdienst speziell für Frauen. Die Anzahl weiblicher Soldaten wächst daher stetig. Das zeigt: Gleichstellung ist ein langfristiges Ziel, das immer weiter verfolgt wird. Es ist ein offener Prozess, der noch nicht beendet ist.
Wer mehr über die Berufsmöglichkeiten und Karrieren für Soldatinnen erfahren möchte, kann die Webseite des Bundesheeres besuchen: https://karriere.bundesheer.at/karriere/soldatin
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