SPÖ-Bundesfrauenkonferenz: Manninger betont Erfolge und weiteren Einsatz
Heute, am Freitag, findet in Wien die SPÖ-Bundesfrauenkonferenz unter dem Motto „Mit Sicherheit für die Frauen.“ statt. Rund 400 Delegierte und 200 Gäste sind in die Messe Wien gekommen, um gemeinsam über wichtige Themen zu sprechen. Ein wichtiger Punkt der Konferenz ist die Wahl des Bundesfrauenvorstands. Die SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner hält eine Rede und kandidiert erneut für dieses Amt.
Außerdem richten der SPÖ-Bundesparteivorsitzende und Vizekanzler Andreas Babler sowie die Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende Marina Hanke, die auch Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin ist, Grußworte an die Teilnehmerinnen. Es gibt außerdem eine Gesprächsrunde mit bekannten Politikerinnen wie Doris Bures, der Dritten Nationalratspräsidentin, Bundesministerin Korinna Schumann und den Staatssekretärinnen Ulrike Königsberger-Ludwig und Michaela Schmidt.
Im Mittelpunkt der Konferenz steht das Thema Sicherheit für Frauen. Dabei geht es unter anderem um wirtschaftliche Unabhängigkeit, Gerechtigkeit, ein Leben ohne Gewalt, bessere Gesundheitsversorgung für Frauen, Stärkung der Demokratie und den Zusammenhalt gegen antidemokratische und antifeministische Bewegungen weltweit. Die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger betonte in ihrer Eröffnungsrede den starken Zusammenhalt der SPÖ-Frauen und sagte: „Unsere Arbeit wirkt! Viele unserer Forderungen wurden umgesetzt – z.B. weniger Steuern auf Monatshygiene und Verhütungsmittel, der Nationale Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und die Stärkung der Gendermedizin steht auf der Agenda der Regierung.“
Ruth Manninger fügte hinzu: „Doch auch, wenn unser Regierungsteam viel erreicht hat – zurücklehnen gibt’s für uns nicht. Wir werden nicht müde, für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit zu kämpfen und für die bessere Aufteilung der unbezahlten Care-Arbeit. Wir werden weiterkämpfen, bis das Konsensprinzip umgesetzt ist und bis Schwangerschaftsabbruch als sichere Gesundheitsleistung für Frauen anerkannt ist. Und wir werden uns nicht auch noch die Wehrpflicht umhängen lassen!“ Außerdem ist es wichtig, dass Frauen in den eigenen Reihen und bei Entscheidungen mitreden und Quoten eingehalten werden.
Die Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende Marina Hanke erklärte in ihren Grußworten: „Mit Sicherheit für die Frauen heißt, klare feministische Haltung zu zeigen. Das Motto der Konferenz ist daher ein mehr als passender Leitsatz für die Zeiten, in denen wir leben.“ Für viele Frauen ist Unsicherheit keine abstrakte Sache, sondern eine traurige Realität. Das betrifft zum Beispiel ökonomische Unsicherheit durch geringere Löhne oder Pensionen, aber auch Angst am eigenen Körper oder zu Hause. „Diesen Unsicherheiten setzen wir seit vielen Jahrzehnten eine starke sozialdemokratische und feministische Politik entgegen“, sagte Hanke. Sie freute sich, dass die Sozialdemokratie wieder auf Bundesebene in der Regierung ist und Eva-Maria Holzleitner als feministische Frauenministerin dabei ist.
Hanke erklärte weiter: „Wir stärken Frauen. Wir greifen in die Mieten und Energiepreise ein und wir machen das Leben wieder leistbar.“ Sie bedankte sich bei den sozialdemokratischen Regierungsmitgliedern für ihren Einsatz und betonte, wie viel Wirkung feministische Frauenpolitik haben kann. Ein wichtiger Schritt sei der Nationale Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen, den Holzleitner vorangetrieben hat. Auch die Stadt Wien setzt diesen Weg fort: „Frauenpolitik ist Querschnittsmaterie. Wir konnten in Wien ein fünftes Frauenhaus eröffnen, die Mittel für Männerarbeit verdreifachen, ein neues Frauengesundheitszentrum gründen und mit einer eigenen Arbeitsstiftung neue Impulse setzen“, so Hanke, die der Wiener Frauenstadträtin Kathrin Gaál dankte.
Bei der Bundesfrauenkonferenz sind neben den genannten Teilnehmerinnen auch Finanzminister Markus Marterbauer, Staatssekretär Jörg Leichtfried, SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder und die EU-Abgeordnete Evelyn Regner dabei. Außerdem sind viele Funktionärinnen und Funktionäre aus Partei und Gewerkschaften sowie Vertreterinnen aus verschiedenen Frauen-Organisationen und kurdischen Gruppen anwesend. Viele ehemalige und aktive Abgeordnete sowie Vertreterinnen aus den Bundesländern, Städten und Gemeinden beteiligen sich ebenfalls.
SERVICE: Fotos von der SPÖ-Bundesfrauenkonferenz sind im Laufe des Tages auf der Flickr-Seite der SPÖ verfügbar unter https://www.flickr.com/photos/sozialdemokratie/albums/72177720332393453.
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