ÖGB-Schuberth fordert sofortige spürbare Entlastung | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

ÖGB-Schuberth fordert sofortige spürbare Entlastung

0 68

Der Prüfauftrag, den Minister Hattmannstorfer heute an das Institut für Höhere Studien (IHS) und die Bundeswettbewerbsbehörde gegeben hat, soll die Entwicklung der Treibstoffpreise genauer untersuchen. ÖGB Bundesgeschäftsführerin Helene Schuberth begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Sie warnt jedoch: „Doch solange geprüft und analysiert wird, zahlen die Menschen weiter drauf – und die Preise steigen weiter“.

Preisschock trifft Beschäftigte besonders schwer

Innerhalb nur einer Woche sind die Preise für Benzin und Diesel um bis zu 17 Cent pro Liter gestiegen. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet das spürbar höhere Ausgaben, vor allem für den Weg zur Arbeit. „Dieser Preisschock ist für viele schlicht nicht mehr leistbar. Pendler:innen spüren das sofort im Geldbörsel“, erklärt Schuberth. Besonders betroffen sind Menschen, die täglich lange Strecken fahren müssen. Deshalb ist es wichtig, dass weitere Preissteigerungen so gut wie möglich verhindert werden.

Untersuchung ist positiv, aber die Zeit drängt

Bis der Markt gründlich überprüft wird, vergeht wertvolle Zeit, in der viele Betroffene weiter leiden. Deshalb fordert Schuberth sofortige Schritte, um zu verhindern, dass mögliche Übergewinne von Unternehmen auf Kosten der Verbraucher:innen gehen.

ÖGB fordert eine Regelung für die Preise

Der Staat kann nach dem Preisgesetz tatsächlich in die Preisgestaltung eingreifen, erklärt der ÖGB. Deshalb wird eine Margenregelung gefordert, die genau geprüft werden soll. „So verhindern wir Übergewinne und schützen die Bevölkerung vor ungerechten Preissprüngen. Beschäftigte dürfen nicht länger jene sein, die alles zahlen“, schließt Schuberth.

Zusätzlich ist wichtig zu wissen, dass steigende Treibstoffpreise nicht nur die Pendler direkt treffen: Höhere Transportkosten führen oft auch zu teureren Lebensmitteln und Waren. Deshalb wirken sich die Preiserhöhungen auf viele Bereiche des Alltags aus. Eine schnelle und wirksame Regulierung kann deshalb vielen Menschen finanziell helfen.

Rückfragen

Mag. Toumaj Faragheh
ÖGB-Kommunikation
Tel.: +43 664 614 518 0
toumaj.faragheh@oegb.at
www.oegb.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund

Kommentar verfassen