HYPO NOE erhöht Neukreditvergabe auf 1,7 Mrd. Euro
Die HYPO NOE hat auch im Jahr 2024 sehr gute Zahlen vorgelegt. Trotz schwieriger Bedingungen konnte die Landesbank ihre Kreditvergabe an Neukunden weiter erhöhen und ein Ergebnis erzielen, das fast wieder normal ist. „Die HYPO NOE ist Marktführerin, wenn es um die Finanzierung öffentlicher Infrastruktur und Projekte mit gesellschaftlichem Mehrwert geht. Gerade jetzt leiden jedoch die Gemeinden unter Spardruck und auch der Immobiliensektor ist seit einiger Zeit unter Druck. Umso mehr freut es uns, dass wir in diesen beiden Segmenten sehr erfolgreich unterwegs waren und die Neukreditvergabe um mehr als 5 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro steigern konnten“, erklären die Vorstände Wolfgang Viehauser und Udo Birkner beim Jahresfinanzbericht. Die Bank finanziert vor allem Bereiche, die der Gesellschaft nutzen, wie öffentliche Gebäude oder wichtige Infrastrukturprojekte.
Auch das Ergebnis aus Provisionen ist gestiegen, und zwar um über sieben Prozent. Beim Bereich der Gemeindefinanzierungen wurde mit 428 Millionen Euro erneut viel investiert – auf dem Niveau der Vorjahre. „Das zeigt, dass wir ein gutes Wachstum in unseren Kernerträgen haben, auf das wir zu Recht stolz sein können“, betonen die Vorstände. Diese stabilen Einnahmen helfen der Bank, auch in schwierigen Zeiten sicher aufgestellt zu sein.
Mehr Vorsicht bei Wohnbau-Immobilien
Trotz des guten operativen Ergebnisses gibt es Herausforderungen: Die Bank muss mehr Geld zurücklegen, um mögliche Ausfälle bei Wohnbau-Immobilien abzusichern. Die Bauaktivitäten im Wohnungsbau sind derzeit gering, und auch der Verkauf von Wohnungen läuft nicht gut. Deshalb ist es schwer abzuschätzen, ob Bauträger ihre Kredite immer vollständig und pünktlich zurückzahlen können. Als traditionsreiche Bank mit sorgfältiger Risiko-Politik hat die HYPO NOE deshalb die Rücklagen für diese Risiken erhöht. Trotzdem liegt die Quote für notleidende Kredite (NPL-Quote) mit unter drei Prozent nach wie vor niedrig und zeigt, dass die Risiken gut kontrolliert werden.
Ein weiterer Belastungsfaktor ist die stark gestiegene Bankenabgabe: Diese steigt von 2,8 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 10,7 Millionen Euro im Jahr 2025. Dadurch lagen die Kosten der Bank im Jahr 2025 bei 123,4 Millionen Euro. Dennoch erzielte die HYPO NOE einen positiven Jahresüberschuss vor Steuern von 33,4 Millionen Euro, was die solide wirtschaftliche Lage der Bank unterstreicht.
Ausblick auf 2026: Hoffnung auf Wachstum
Für das Jahr 2026 zeigt sich die HYPO NOE optimistisch. Die Bank glaubt, dass die österreichische Wirtschaft die schwierigste Phase hinter sich hat. Auch am Immobilienmarkt erwartet man eine Stabilisierung und eine Belebung im Laufe des Jahres. „Wir rechnen damit, dass sich der Immobilienkreditmarkt im zweiten Halbjahr wieder erholen wird. Wichtig ist, dass auch Unternehmen und Menschen daran glauben: Es geht wieder bergauf!“, sagen die Vorstände voller Zuversicht. Grund für diesen Optimismus sind unter anderem Anzeichen für steigende Investitionen und eine Entspannung bei den Bau- und Immobilienpreisen.
HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG
Die HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG ist die größte und älteste Landesbank in Österreich. Seit über 130 Jahren unterstützt sie ihre Kunden als verlässliche Geschäftsbank, starke Landesbank und spezialisierte Hypothekenbank. Das Land Niederösterreich ist ihr alleiniger Eigentümer, was für Stabilität und Sicherheit sorgt. Die HYPO NOE setzt besonders auf Regionalität, Kundennähe und Nachhaltigkeit. Wichtige Punkte in der Geschäftspolitik sind der Ausbau digitaler Angebote, persönliche Beratung in Filialen und die Finanzierung von Projekten mit gesellschaftlichem Nutzen.
Die Bank hat ein solides Emittentenrating ‚A‘ von Standard & Poor’s, was sie zu einer der sichersten Banken in Österreich macht. Im Bereich Nachhaltigkeit wird die HYPO NOE durch den „Prime“-Status von ISS ESG als eine der besten Banken der Branche anerkannt.
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Florian Liehr
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