Diese Qualifizierungsoffensive verändert jetzt den Arbeitsmarkt – Frauen profitieren massiv! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Diese Qualifizierungsoffensive verändert jetzt den Arbeitsmarkt – Frauen profitieren massiv!

0 51

Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, erinnert Elfriede Schober, die Bundesfrauenvorsitzende der Gewerkschaft PRO-GE, daran, dass „es für eine echte Gleichstellung von Frauen und Männer aktive Arbeitsmarktpolitik braucht“. Sie spricht damit wichtige Pläne der österreichischen Regierung an. Diese Pläne gehören zur Industriestrategie und Fachkräftestrategie und sollen Frauen mehr Möglichkeiten geben, bessere Jobs und höhere Gehälter zu bekommen.

Ein wichtiger Punkt ist die geplante Qualifizierungsoffensive. Sie soll vor allem Beschäftigte erreichen, die zwar schon arbeiten, aber keine oder keine passende Ausbildung in ihrem Bereich haben. Mit dieser Offensive können sie während ihrer Arbeit eine spezielle Lehre machen oder eine passende Berufsausbildung abschließen – ohne dabei Geld zu verlieren.

Schober sagt: „Österreich muss endlich den Frauen-Turbo am Arbeitsmarkt zünden und ein Lehrabschluss ist die beste Basis dafür, damit ungelernte oder angelernte Mitarbeiterinnen zu Facharbeiterinnen werden.“ Immer mehr Frauen arbeiten schon in Fabriken und Betrieben, doch viele kommen erst später aus anderen Bereichen zur Industrie oder zum Handwerk. Beispielsweise zeigen Zahlen, dass Mädchen häufig Berufe im Einzelhandel oder als Bürokauffrau oder Stylistin erlernen. Jungen hingegen wählen oft Berufe wie Elektro-, Metall- oder Kraftfahrzeugtechnik. Außerdem haben Frauen öfter nur die Pflichtschule als höchste Ausbildung, während Männer im Durchschnitt besser qualifiziert sind.

Die Entwicklung der Bevölkerung und der große Bedarf an Fachkräften sind laut Schober sehr wichtig für die Zukunft der österreichischen Wirtschaft. Gleichzeitig bietet sich dadurch eine große Chance für Frauen. „Unternehmen werden in Zukunft immer mehr Mitarbeiter:innen brauchen, die ausgebildet und qualifiziert sind. Die Betriebe können es sich nicht leisten, auf Frauen als Facharbeiterinnen zu verzichten“, erklärt Schober zum Abschluss.

Zusätzlich sei zu erwähnen, dass durch solche Qualifizierungsinitiativen auch die Gleichstellung in technischen und handwerklichen Berufen gestärkt wird, in denen Frauen traditionell unterrepräsentiert sind. Langfristig soll dies nicht nur die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern verringern, sondern auch die Vielfalt und Innovationskraft der Betriebe fördern.

Rückfragen

PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit
Mathias Beer
Telefon: 0664 6145 920
E-Mail: mathias.beer@proge.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund

Kommentar verfassen