ARBÖ Rezar: Spritpreisdeckel von 1,50 Euro pro Liter machbar | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

ARBÖ Rezar: Spritpreisdeckel von 1,50 Euro pro Liter machbar

0 35

Die Treibstoffpreise an den Tankstellen in Österreich sind in den letzten Tagen stark gestiegen. Grund dafür ist die politische Lage, vor allem der Krieg im Nahen Osten. ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar sagt: „Für den ARBÖ wäre ein Spritpreisdeckel von 1,50 Euro wichtig und umsetzbar. Es gäbe ausreichend Möglichkeiten, um Diesel und Benzin für die Österreicher billiger zu machen.“ Damit meint er, dass es Wege gibt, die Preise trotz der schwierigen Lage zu senken.

Die Regierung hat laut Rezar die Mittel, um den Autofahrern, besonders den Pendlern, zu helfen. Gerade jetzt, wo die Inflation hoch ist und viele Menschen höhere Kosten haben, sollte die Regierung aktiv werden und Maßnahmen ergreifen, um den Anstieg der Preise abzufedern. „Auf die internationalen Entwicklungen der Rohölpreise hat die Regierung keinen Einfluss, die nationalen Steuern kann sie jedoch sehr wohl verändern“, erklärt Rezar. Das bedeutet, die Regierung kann zwar den Weltmarktpreis für Öl nicht steuern, aber sie kann etwa Steuern auf Benzin anpassen, um die Preise zu beeinflussen.

Im Jahr 2022 wurde von der früheren schwarz-grünen Regierung wenig getan, um den hohen Spritpreisen entgegenzuwirken. Im Gegensatz dazu hat Finanzminister Marterbauer bereits im Dezember 2025 angekündigt, die Treibstoffpreise genauer zu beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Rezar betont: „Um die Bevölkerung in Österreich in dieser Teuerungswelle zu entlasten, wäre es jetzt der richtige Zeitpunkt.“

Außerdem weist Rezar darauf hin, dass die hohen Preise an den Zapfsäulen nicht nur durch den Krieg im Nahen Osten erklärt werden können. Viele Treibstoffe wurden in Österreich bereits zu günstigeren Preisen eingekauft. Deshalb fordert er die Bundesregierung und die Bundeswettbewerbsbehörde auf, schnell zu handeln und gegen überhöhte Preise vorzugehen. „Dass die Spritpreise jetzt unverhältnismäßig stark an den Zapfsäulen in Österreich steigen, kann nicht auf den Krieg im Nahen Osten zurückgeführt werden. Denn die aktuell in Österreich verkauften Treibstoffe wurden zu ‚günstigeren‘ Preisen angeschafft. Die Bundesregierung und die Bundeswettbewerbsbehörde sind deshalb gefordert, rasch Initiativen zu setzen, um diesen Preiswucher entgegenzuwirken“, so der ARBÖ-Präsident.

Zusätzlich ist wichtig zu wissen, dass steigende Spritpreise viele Bereiche beeinflussen: Höhere Transportkosten treiben die Preise für Lebensmittel und andere Waren nach oben. Daher ist ein rasches Eingreifen der Regierung nicht nur für Autofahrer, sondern für die gesamte Bevölkerung von Vorteil.

Rückfragen

ARBÖ Pressedienst
Christian Frasz
Telefon: 0664/8323494
E-Mail: christian.frasz@arboe.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. ARBÖ

Kommentar verfassen