Frauenhelpline gegen Gewalt erreicht am Internationalen Frauentag 2026 mehr Hilfesuchende | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Frauenhelpline gegen Gewalt erreicht am Internationalen Frauentag 2026 mehr Hilfesuchende

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Am Internationalen Frauentag zeigt die Statistik der Frauenhelpline gegen Gewalt einen positiven Trend: Immer mehr Frauen und Menschen aus ihrem Umfeld suchen Unterstützung und Informationen zum Thema Gewalt. In den letzten zwei Jahren ist die Zahl der Anrufe bei der Frauenhelpline um etwa 20 % gestiegen.

Für den Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) ist das ein wichtiges Zeichen: Die Hilfsangebote werden besser genutzt.

“Mehr Anrufe bedeuten vor allem: Frauen werden aufmerksamer auf Hilfsangebote und finden öfter den Mut anzurufen. Das zeigt, dass Information, Sichtbarkeit und Erreichbarkeit wirken“, erklärt Stefani Doynova, die Teamleitung der Frauenhelpline gegen Gewalt.

Den größten Teil der Hilfesuchenden bilden Frauen. Im Jahr 2025 gab es etwa 5.000 Anrufe – darunter Beratungen und Informationsgespräche – das sind ungefähr 11 % mehr als im Jahr 2024. Die Anzahl der Männer, die die Frauenhelpline nutzten, blieb mit rund 300 Anrufen ungefähr gleich.

Diese Zahlen zeigen auch, dass nicht nur Frauen, die direkt Opfer von häuslicher oder sexualisierter Gewalt sind, Unterstützung suchen. Auch Freundinnen, Familienmitglieder oder andere Personen aus dem Umfeld fragen nach Hilfe. Besonders deutlich wird, dass sich mehr Frauen Unterstützung holen, die bisher keine oder noch keine Gewalt erlebt haben. Neben Gewalt sprechen viele Anrufende auch über Probleme in Beziehungen oder psychische Gesundheit.

Ein Blick in die Zukunft: Ab 2026 soll die Datenerfassung bei der Frauenhelpline weiter verbessert werden. So können gezieltere Präventionsmaßnahmen geplant werden. Die Politik ist gefordert, wirksame Programme zu schaffen und die langfristige Finanzierung dieser Hilfsangebote zu sichern.

Ein Interview mit der neuen Teamleitung der Frauenhelpline gegen Gewalt, Stefani Doynova, finden Sie unter: www.aoef.at

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Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)
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Telefon: +43 660/9060611
E-Mail: presse@aoef.at
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