Unglaublich: Viena Latina enthüllt die bunte Seele lateinamerikanisch-karibischer Communities in Wien! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Unglaublich: Viena Latina enthüllt die bunte Seele lateinamerikanisch-karibischer Communities in Wien!

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Menschen aus etwa 20 Ländern Lateinamerikas und der Karibik, die nach Wien gekommen sind, erzählen im Rahmen eines großen EU-Projekts (CERV-Programm) von ihren Erfahrungen. Diese Geschichten werden gesammelt, besprochen und archiviert unter www.vienalatina.org. Die neue Ausstellung „Viena Latina. Leben zwischen den Welten“ im Wien Museum zeigt viele dieser Eindrücke und macht sie für alle sichtbar. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit vom Wien Museum, dem Österreichischen Lateinamerika-Institut (LAI) und der Akademie der Bildenden Künste Wien.

„‚Viena Latina‘ ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Kunst als Vehikel fungieren kann – vom persönlichen und individuellen Akt zum Arbeiten in der Gemeinschaft hin zum Anlass für Auseinandersetzung und Dialog. auf institutioneller Ebene zeigt die Ausstellung des Wien Museum, des Österreichischen Lateinamerika Institut und der Akademie der bildenden Künste, wie Kooperationen das kulturelle Leben Wiens bereichern und neue Perspektiven schaffen können.“ Veronica Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft.

„Im Projekt Viena Latina konnten sich die Wiener:innen aus Lateinamerika neue Räume für ihre Migrationserinnerung und für ihre Gegenwart in dieser Stadt schaffen. Und das Wichtigste: Sie haben sich selbst ermächtigt! Viena Latina hat die Menschen zusammengebracht und mit Methoden ausgerüstet, damit sie ihre eigene Geschichte erzählen. Die Ergebnisse haben all unsere Erwartungen übertroffen.“ Berthold Molden, Projektleiter Viena Latina, Österreichisches Lateinamerika-Institut.

Die Ausstellung erzählt davon, wie es ist, zwischen mehreren Kulturen zu leben. Sie zeigt, wie Menschen an ihren Wurzeln festhalten und gleichzeitig in einer neuen Stadt neu anfangen. Wichtige Orte der lateinamerikanischen und karibischen Community in Wien werden vorgestellt. Dabei geht es auch um die Gefühle und Gedanken, die entstehen, wenn Menschen mit ähnlichen Migrationserfahrungen miteinander sprechen.

„Es war für uns eine große Bereicherung zu sehen, wie bei unseren Treffen im Wien Museum durch gemeinsames kreatives Arbeiten Räume für Begegnung und Dialog entstanden sind und persönliche Geschichten sichtbar wurden.“ Michaela Kronberger & Marcela Torres, Kuratorinnen Wien Museum

Begleitprogramm

Zusätzlich zu Gesprächen mit den Kurator:innen gibt es drei Workshops, bei denen es um Migrationserfahrungen aus Lateinamerika und der Karibik geht: Am 26. März geht es um autobiografisches Erzählen, am 16. April steht Photovoice im Mittelpunkt – eine Methode, bei der Menschen ihre Geschichten mit Fotos ausdrücken. Am 19. Mai wird das Thema Stadtspaziergänge als eine dekoloniale Methode behandelt. Außerdem wird am 2. April die Biografie von Marie Langer vorgestellt, die zwischen Wien und Lateinamerika lebte. Auf dem Podium sind neben der Herausgeberin Ulrike Schmitzer auch Irene Filip, die das Spanienarchiv betreut. Es werden auch Führungen auf Spanisch durch die Dauerausstellung im Wien Museum angeboten. Zum Begleitprogramm

Viena Latina
Leben zwischen den Welten
5. März – 31. Mai 2026
Wien Museum, Community Gallery

Kurator:innen
Marcela Torres Heredia, Michaela Kronberger, Cati Krüger mit Russel Altamirano, Carla Bobadilla, Rayen Cornejo Torres, Marlene Galaz, Ümit Mares-Altinok, Berthold Molden, Natalia Muñoz, Gabriela Urrutia Reyes, Eliana Varela, Leonardo Schmidt, Lorena Tabares Salamanca, Diana Ventura.

Ausstellungsgestaltung
Cati Krüger

Ausstellungsproduktion
Bärbl Schrems

„VIELAC – Viena Latina“ Projektpartner
Österreichisches Lateinamerika-Institut (LAI)
Die Wiener Volkshochschulen GmbH (Leitpartnerin)
Akademie der Bildenden Künste Wien

„VIELAC – Viena Latina“ Projektförderer
Citizens, Equality, Rights and Values Programme (CERV)
Das Projekt wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Dabei gilt: „Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider.“ Weder die EU noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

Rückfragen

Wien Museum
Konstanze Schäfer
Telefon: 0043 664 5457800
E-Mail: konstanze.schaefer@wienmuseum.at

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