Skandal enthüllt: FPÖ-Dorner und Birte packen aus – Schwarze Freunderlwirtschaft zerstört neue Volksschule in Rohrau! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Skandal enthüllt: FPÖ-Dorner und Birte packen aus – Schwarze Freunderlwirtschaft zerstört neue Volksschule in Rohrau!

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„Hauptsache das Geld bleibt in der Familie. Aber: Das Geld der Rohrauer ist kein Selbstbedienungsladen, auch in Rohrau gibt es Gesetze, demokratische Beschlüsse und Vorgaben, an die sich selbst ein schwarzer Bürgermeister zu halten hat“, erklärt Dorel-Beniamin Birte, der geschäftsführende FPÖ-Gemeinderat in Rohrau.

Was ist passiert? Im Jahr 2020 wurde im Rahmen eines Ideenwettbewerbs der Umbau der Volksschule in Rohrau (Bezirk Bruck) vergeben. Die Planungsaufträge erhielt eine Architekturgemeinschaft. Diese bestand aus einem Architekten, der aber nie offiziell am Wettbewerb teilgenommen hatte, und dem Schwiegersohn des Bürgermeisters Albert Mayer (damals noch Vizebürgermeister). Der vereinbarte Preis war mit 1,075 Millionen Euro überraschend niedrig angesetzt. Kurze Zeit später geriet der zunächst beauftragte Architekt in finanzielle Schwierigkeiten. Daraufhin bekam der Schwiegersohn des Bürgermeisters, der bis dahin nur die Bauaufsicht hatte, ohne weitere Ausschreibung alle weiteren Aufgaben übertragen. „Jegliche Versuche im Rahmen der gemeinderechtlichen Kontrolle Klarheit zu erlangen, wurden abgeblockt, umschifft oder erschwert“, berichtet Birte.

Bis zum Jahr 2023 stiegen die Kosten – noch vor Beginn der Bauarbeiten – gleich zweimal deutlich an. Der neue Preis lag bei über 2,2 Millionen Euro, auch dieser wurde ohne neue Ausschreibung genehmigt. Birte kritisiert: „Es ist abenteuerlich: Da wurden Firmen und Subunternehmen aus knapp 200 Kilometern Entfernung engagiert, während örtliche Unternehmen komplett ignoriert wurden.“ Außerdem hieß es immer, es würden neue Klassenräume gebaut, dies ist aber nie passiert. Es bleibt unklar, ob dafür Fördermittel beantragt oder missbräuchlich verwendet wurden. Der Bürgermeister, der vermutlich befangen ist, leitete alle Sitzungen. Birte, der erst seit der Gemeinderatswahl 2025 im Amt ist, verweist auch auf ähnliche Fälle in anderen ÖVP-geregelten Gemeinden wie Pernitz und Sigmundsherberg.

Die Angelegenheit wird aktuell unter anderem von der Staatsanwaltschaft Korneuburg untersucht. Für die FPÖ Rohrau ist die Sache klar: „Das ist schwarze Freunderlwirtschaft in Reinkultur. Der Bürgermeister muss die Konsequenzen ziehen und zurücktreten. Die Rohrauer verdienen einen Bürgermeister, der für alle da ist und nicht nur für seine Familie und Freunde.“ Birte kritisiert vor allem die mangelnde Transparenz, fehlende Kontrollmöglichkeiten, fehlende Protokolle von wichtigen Bauausschusssitzungen, Verschwendung von Steuergeldern und vermutet auch mögliche Rechtsverstöße (wobei die Unschuldsvermutung gilt).

FPÖ Niederösterreich Kommunalsprecher LAbg. Dieter Dorner ergänzt: „Es ist leider kein Einzelfall, dass sich ÖVP-Bürgermeister in Niederösterreich offenbar als unangreifbare Ortskaiser verstehen. Wer öffentliche Aufträge nur im engsten persönlichen Umfeld verteilt und demokratische Kontrollen als lästige Formalität sieht, hat das Amt nicht verstanden. Gerade bei Projekten in Millionenhöhe brauchen wir Transparenz, faire Vergabeverfahren und eine klare Trennung zwischen öffentlichem Amt und privaten Interessen. Die Bürger erwarten Recht und Anstand, kein schwarzes Selbstbedienungssystem.“

Zur Information: Am Donnerstag, den 5. März 2026, wird in der Gemeinderatssitzung in Rohrau über einen Misstrauensantrag gegen den Bürgermeister abgestimmt.

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