Schockierende Wahrheit zu Arbeitslosenzahlen: Warum Aufschwung uns nicht retten wird! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Schockierende Wahrheit zu Arbeitslosenzahlen: Warum Aufschwung uns nicht retten wird!

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Die Arbeitslosenzahlen sind auch im Februar 2026 wieder gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 8,3 Prozent, was 0,2 Prozentpunkte mehr sind als im Vorjahr. Wegen dieser Entwicklung wollen die Grünen im Doppelbudget für 2027 und 2028 mehr Geld für aktive Arbeitsmarktpolitik bereitstellen. Markus Koza, Arbeits- und Sozialsprecher der Grünen, sagt dazu: „Allein auf den Aufschwung zu hoffen, ist zu wenig. Insbesondere wo die internationale Situation wieder instabiler zu werden droht. Statt ‚laissez faire‘ und auf bessere Zeiten zu warten, braucht es aktives Gestalten.“ Damit meint er, dass die Politik aktiv eingreifen muss, statt nur abzuwarten.

Koza erklärt weiter, dass es besonders wichtig ist, Leute durch Weiterbildung, Umschulung und Qualifizierung fit für zukunftssichere Jobs zu machen. Diese Maßnahmen helfen dabei, Menschen länger im Arbeitsmarkt zu halten oder wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Er kritisiert, dass das Geld, das für die Jahre 2025 und 2026 für diese Zwecke eingeplant wurde, angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit zu wenig war. Das ist ein Problem, weil gerade jetzt mehr Unterstützung gebraucht wird.

Außerdem meint Koza, dass man Geld sparen könnte, wenn die Regierung auf bestimmte Steuergeschenke verzichtet, zum Beispiel für Menschen, die neben ihrer Pension weiterarbeiten. „Das Geld wäre da, würde die Regierung auf arbeitsmarktpolitisch sinnlose und verteilungs- wie budgetpolitisch fragwürdige Steuergeschenke bei Arbeiten neben der Pension verzichten. Die ab 2027 dafür veranschlagten 370 Mio. Euro wären in Beschäftigungs- und Schulungsmaßnahmen für ältere oder Langzeitbeschäftigte jedenfalls weit besser eingesetzt,“ so Koza abschließend. Das zeigt, dass es viele Möglichkeiten gibt, die Arbeitslosigkeit besser zu bekämpfen, wenn die Mittel richtig verwendet werden.

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