So zerstört linker Aktivismus unsere Gesellschaft – das müssen Sie gesehen haben! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

So zerstört linker Aktivismus unsere Gesellschaft – das müssen Sie gesehen haben!

0 67

Elie Rosen, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde für Salzburg, Steiermark und Kärnten, hat heute in einer Presseaussendung Kritik an Facebook-Beiträgen des Salzburger SPÖ-Gemeinderats Tarik Mete geübt. Mete hatte am 30. April 2026 seine Meinung zum militärischen Vorgehen Israels und der USA gegen den Iran veröffentlicht. Rosen bezeichnete diese Beiträge als nicht akzeptabel.

Tarik Mete nutzte auffällige Grafiken mit roten Farben, um seine Aussagen deutlich zu machen. Darin stand unter anderem: „Israel bombardiert Volksschule im Iran – 51 Mädchen sterben.“ und „Israel meldet Präventivschlag gegen den Iran.“ Er behauptete außerdem, es handele sich um einen „eklatanten Bruch des Völkerrechts“ und warf den Medien vor, die Sprache der „rechtsextremistischen israelischen Regierung“ zu übernehmen.

Rosen kritisierte besonders, dass Mete sich stark auf „Kinderopfer“ konzentriere. Er meint, dass man dadurch die komplexen militärischen und politischen Zusammenhänge vereinfache und stark emotionalisiere. Solche Darstellungen erinnerten an ähnliche Kommunikationsweisen beim Gaza-Konflikt. Rosen sagt: „Maximale Betroffenheit ersetzt keine geopolitische Analyse.“

Obwohl die USA erwähnt werden, richteten sich Metes Beiträge fast ausschließlich gegen Israel. Wichtige Aspekte fehlen, wie die Rolle des iranischen Regimes, die Unterstützung von Milizen in der Region oder die offen erklärte Ablehnung Israels durch den Iran.

Ein weiteres Problem sei die harte Sprache, die Mete benutze. Er schrieb unter anderem, dass seit dem 7. Oktober 2023 „vom israelischen Staat ausgehend im Iran, in Syrien, im Libanon, in Katar, im Jemen und in Teilen des Irak militärische Einsätze, gezielte Tötungen und kriegerische Handlungen stattgefunden“ hätten. Außerdem behauptete er, der Gazastreifen sei „zerbombt und dem Erdboden gleich gemacht worden, um für die völkerrechtswidrigen israelischen Siedlungen Platz zu machen“. Er sprach von Tausenden ermordeten Kindern, Frauen und alten Menschen und fragte: „war das auch Prävention?“

Besonders besorgniserregend sei, was sich in den Kommentaren zu den Beiträgen abgehe. Dort tauchten neben Kritik auch offene antisemitische Aussagen auf, zum Beispiel die Behauptung, Juden hätten eine „Vorliebe, Kinder zu töten“. Solche Aussagen seien nicht nur falsch und unmoralisch, sondern könnten auch strafrechtliche Konsequenzen haben.

Rosen weist darauf hin: „Politische Mandatare sind nicht für jeden einzelnen Kommentar verantwortlich. Sie tragen jedoch Verantwortung für die Rahmung ihrer Kommunikation. Wer komplexe Konflikte plakativ zuspitzt, schafft einen Resonanzraum, in dem extreme Narrative leichter Anschluss finden.“

Er merkt weiter an, dass Tarik Mete oft der FPÖ vorwerfe, mit Übertreibungen Stimmung zu machen und keine Sensibilität zu zeigen. Rosen betont: „Wer Sensibilität einfordert, muss sie aber selbst vorleben.“

Der Nahostkonflikt ist einer der schwierigsten geopolitischen Konflikte weltweit. Laut Rosen eignen sich solche Themen nicht für vereinfachte Darstellungen in sozialen Medien. Demokratie erfordere, die Zusammenhänge zu verstehen und zu erklären, statt Emotionen zu schüren und die Gesellschaft weiter zu spalten.

Rückfragen

Israelitische Kultusgemeinde für die Bundesländer Salzburg,
Steiermark und Kärnten
Mag.a Elke Hofgartner
Telefon: +43 316 712468
E-Mail: office@ikg-salzburg.at
Website: https://www.ikg-salzburg.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Israelitische Kultusgemeinde Salzburg

Kommentar verfassen