Korosec enthüllt den Knall: Badelt packt aus – Reformen funktionieren nur im großen Ganzen! | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Korosec enthüllt den Knall: Badelt packt aus – Reformen funktionieren nur im großen Ganzen!

0 64

Christoph Badelt, der Präsident des Fiskalrates, hat heute in der Presse im Namen von Ingrid Korosec, der Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, erklärt, wie schwierig die Probleme in Österreich sind. „Die Themen Gesundheit, Pflege, Pensionen und demografischer Wandel lassen sich nicht isoliert betrachten. Reformen sind notwendig, aber sie brauchen einen Gesamtkontext, politische Visionen und Mut“, betont Korosec.

Wichtig: Einheitliche Finanzierung für Gesundheit und Pflege

Korosec stimmt Badelt zu, dass besonders im Gesundheitsbereich und in der Pflege viel reformiert werden muss, weil es zu viele ineffiziente Strukturen gibt. Sie sagt: „Das Geld versickert Tag für Tag in Strukturen zulasten der Patientinnen und Patienten. Das ist ein untragbarer Zustand. Es ist Zeit vom Reden endlich ins Tun zu kommen. In meinem Buch „Gesunde Zukunft – Österreichs Gesundheitsversorgung Neu: Diskussionsgrundlage zu neuen Strategien im Gesundheitswesen“ habe ich bereits 2007 aufgezeigt, dass wir Gesundheit und Pflege gemeinsam denken müssen und dass eine Finanzierung aus einer Hand unumgänglich ist.“ Damit meint sie, dass Gesundheits- und Pflegesystem zusammen finanziert und organisiert werden sollten, um Kosten besser zu kontrollieren und den Patient*innen besser zu helfen.

Pensionen sind sicher, aber altersgerechte Arbeitsplätze sind sehr wichtig

Korosec ist überzeugt, dass das Pensionssystem auch in Zukunft funktioniert. Gleichzeitig sagt sie: „Wir brauchen mehr Flexibilität und Modelle, die zu künftigen Lebens- und Arbeitswelten passen. Entscheidend sind die Beitragsjahre, nicht allein das Lebensalter bzw. das Geburtsdatum.“ Das heißt, dass nicht das Alter allein zählt, sondern wie lange man gearbeitet hat.

Außerdem fordert Korosec, dass das tatsächliche Rentenalter an das gesetzlich festgelegte angepasst wird. Dadurch könnten etwa neun Milliarden Euro gespart werden. Sie betont auch: „Wir brauchen dringend begleitende arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, damit ältere Menschen in Erwerbstätigkeit bleiben können. 30% der Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten haben niemanden über 60 angestellt. Unternehmen müssen ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärker beschäftigen. Altersgerechte Arbeitsplätze sind Schlüssel zum Erfolg!“ Das bedeutet, es muss mehr für die Beschäftigung älterer Menschen getan werden, zum Beispiel durch geeignete Arbeitsplätze und Weiterbildung.

Reformpartnerschaft muss jetzt wirken

Die derzeitige Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern zur Reform ist ein wichtiger Schritt. Entscheidend ist aber, dass schnell gehandelt wird und alle politisch hinter den Änderungen stehen. „Reformen gelingen nur, wenn alle Beteiligten dazu bereit sind. Gesundheit, Pflege, Pensionen und Arbeitsmarkt hängen zusammen. Wer nur an einer Schraube dreht, wird das System nicht nachhaltig stabilisieren.“

Korosec sieht die Verantwortung bei allen Beteiligten, die Probleme zusammen anzugehen: „Denn Aufgabe der Politik ist es, für die Menschen da zu sein und alles zu unternehmen, dass das Geld rasch bei den Menschen ankommt und nicht wie jetzt oft in den Strukturen versickert. Deshalb brauchen wir mutige, faire und generationengerechte Reformen. Jetzt.“

Rückfragen

Österreichischer Seniorenbund
Karin Leitner
Telefon: 06648170404
E-Mail: kleitner@seniorenbund.at
Website: https://www.seniorenbund.at

KI-BEARBEITETER OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. Originaltext www.ots.at
(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender. Seniorenbund

Kommentar verfassen