
Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), hat kürzlich Gerüchte um einen vorzeitigen Rückzug entschieden zurückgewiesen. Sie bekräftigte, ihre Amtszeit bis zum regulären Ende auszuschöpfen und ihre politischen Ziele weiterhin konsequent zu verfolgen.
Ein zentraler Fokus ihrer Legislaturperiode ist die Einführung des digitalen Euro. Die digitale Währung soll als elektronisches Zahlungsmittel im Euroraum fungieren und die Zukunft des Zahlungsverkehrs nachhaltig prägen. Sie verspricht mehr Effizienz, Sicherheit und Inklusion im Finanzsystem und steht im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung und der wachsenden Bedeutung von Kryptowährungen.
Lagarde unterstrich, dass der digitale Euro unter Berücksichtigung von Datenschutz, Finanzstabilität und geldpolitischen Aspekten entwickelt wird. Die EZB arbeitet hierbei eng mit europäischen Institutionen zusammen, um eine umfassende Regulierung und Akzeptanz sicherzustellen.
Die EZB steht vor der Herausforderung, das Eurosystem durch technologische Innovationen zu stärken und gleichzeitig die Inflationsbekämpfung nicht aus den Augen zu verlieren. Lagarde sieht darin eine wichtige Balance, die ihre Führung fortführt.
Mit ihrem entschiedenen Bekenntnis zum Amt und der digitalen Transformation setzt Lagarde ein klares Zeichen für Kontinuität und Innovation im europäischen Währungsraum.
Weiterführende Links
- https://www.ecb.europa.eu/home/html/index.en.html
- https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/europaeische-zentralbank-lagarde-preisstabilitaet-und-digitaler-euro/29052800.html
- https://www.reuters.com/business/finance/lagarde-says-she-will-complete-ecb-term-focus-digital-euro-2026-02-26/