Spital kontert Medienberichte über „falschen Wartezeitenbrief“
Das Orthopädische Spital Speising nimmt zu Medienberichten Stellung, wonach die Klinik einem in Niederösterreich wohnenden Patienten per Brief informiert hätte, dass dieser mit „einer deutlich längeren Wartezeit“ auf seinen OP-Termin rechnen müsse – und das obwohl der Patient bereits erfolgreich operiert worden wäre. Ein entsprechender Artikel erschien unter anderem auf oe24.at (Schon wieder ein in Wien abgewiesener NÖ-Gastpatient – oe24.at)
Das Orthopädische Spital Speising hält dazu zunächst fest, dass selbst der Patient berichtet, dass dieser sogar schneller als erwartet operiert worden ist.
Weiters kann allgemein festgehalten werden, dass „die Information über die Wartezeit auf einen OP-Termin selbstverständlich nur an Personen ergeht, die sich tatsächlich auf einer Warteliste befinden“, so Geschäftsführer Bernhard Tousek.
Bereits operierte Patient*innen erhalten diese Schreiben nicht.
Zwei Operationen mit unterschiedlichen Wartezeiten
Die geschilderte Situation ist allgemein durchaus vorstellbar, so die Klinik weiter. Und zwar dann, wenn ein*e Patient*in – wie im vorliegenden Fall – für zwei Operationen vorgemerkt wurde, von denen eine bereits stattgefunden hat, und die andere noch nicht. Da aufgrund unterschiedlicher Dringlichkeiten unterschiedlicher Eingriffe die Wartezeit individuell stark variiert, ist es möglich, dass die eine Operation unerwartet rasch stattgefunden hat und die andere einer möglichen längeren Wartezeit unterliegt, über die die*der Patient*in informiert wird.
Die medial inszenierte Aufregung in dieser Sache ist für die Klinik nicht nachvollziehbar.
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