IV: Vorläufige Mercosur-Anwendung wichtiger Schritt für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand
Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt die vorläufige Anwendung des Handelsabkommens zwischen der EU und den Mercosur-Staaten. „Die vorläufige Anwendung des Abkommens mit Lateinamerika sendet ein starkes geopolitisches Signal Europas und bringt zugleich wesentliche Vorteile für die exportorientierte Wirtschaft in Österreich. Studien zufolge könnten rund 2.000 zusätzliche Arbeitsplätze und 300 Millionen Euro an industrieller Wertschöpfung geschaffen werden. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass Europa nun handelt und dieses Abkommen vorläufig in Kraft setzt“, erklärt IV-Generalsekretär Christoph Neumayer.
Die wirtschaftlichen Kosten der bisherigen Verzögerung waren erheblich: Zwischen 2021 und 2025 hat die EU laut vorliegenden Studien durch die ausstehende Umsetzung des Abkommens geschätzte 291 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung verloren – das entspricht rund 1,6 Prozent des EU-BIP bzw. etwa zwei Jahren Wirtschaftswachstum.
„Gerade angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa, geopolitischer Unsicherheiten und einer erratischen US-Handelspolitik sind neue Märkte und verlässliche Partnerschaften essentiell. Regelbasierter Freihandel sichert Wohlstand, stabile Lieferketten und Wettbewerbsfähigkeit. Die vorläufige Anwendung des Mercosur-Abkommens ist daher ein wichtiger Schritt zur Stärkung Europas als Wirtschaftsstandort“, so Neumayer.
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