Dachgleiche des Wohnquartiers „Lebensraum Muthgasse 50“ erreicht | Brandaktuell - Nachrichten aus allen Bereichen

Dachgleiche des Wohnquartiers „Lebensraum Muthgasse 50“ erreicht

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Mit der planmäßigen Fertigstellung des Rohbaus hat die gemeinnützige Bauvereinigung WBV-GPA gemeinsam mit der STRABAG AG am 26. Februar die Dachgleiche für das Wohnquartier „Lebensraum Muthgasse 50“ gefeiert.

In attraktiver Lage im 19. Bezirk wächst ein urbanes, durchmischtes Quartier mit 235 geförderten Mietwohnungen – darunter 118 SMART-Wohnungen – und 75 freifinanzierten Eigentumswohnungen. Ergänzt wird das Angebot durch ein Studierendenheim mit mehr als 300 Plätzen, einen sechsgruppigen Kindergarten, attraktiven Gewerbeflächen sowie Gemeinschaftsflächen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Öffentlich zugängliche Freiräume und eine neue Durchwegung öffnen das Quartier für das Grätzl und schaffen zusätzliche Aufenthaltsqualität.

Stadtentwicklung mit politischer Handschrift

Die Wiener Finanz-, Wirtschafts- und Digitalstadträtin Barbara Novak unterstrich in Ihrer Ansprache an die Festgäste die strategische Bedeutung des Projekts für die Stadt:

Am Anfang steht eine Idee – und wenn aus dieser Idee mit Leidenschaft, Mut und Zusammenarbeit ein neues Stück Stadt entsteht, dann wird aus einem unscheinbaren Ort ein lebendiger Stadtteil mit Zukunft. Für mich und für den 19. Bezirk hat dieses Projekt eine ganz besondere Bedeutung, weil wir hier Stadtentwicklung aktiv gestalten und ein wichtiges Stück unserer gemeinsamen Zukunft formen.

Leistbarkeit auch in Hochpreislagen sichern

Für Michael Gehbauer, Geschäftsführer der WBV-GPA, ist das Projekt ein Musterbeispiel für das Wiener Wohnbaumodell:

Die Dachgleiche markiert den nächsten Schritt auf dem Weg zu 310 neuen Wohnungen und einem lebendigen Quartier. Entscheidend ist: Hier entsteht leistbarer Wohnraum in einer Lage, in der der freie Markt diese Qualität zu diesen Konditionen nicht ermöglichen würde. Die Wohnbauförderung, die Widmungskategorie „geförderter Wohnbau“ und die klare wohnungspolitische Linie der Stadt machen genau das möglich – lebendige Nachbarschaften und langfristige Leistbarkeit auch dort, wo Grund und Boden knapp sind.

Klimafit, offen und vernetzt

Das Quartier setzt konsequent auf Nachhaltigkeit:
Tiefensonden und thermische Grundwassernutzung, Bauteilaktivierung sowie eine Photovoltaikanlage sorgen für ein weitgehend autarkes Energiesystem. Unversiegelte Innenhöfe nach dem Schwammstadtprinzip, Fassadenbegrünungen und Dachflächen mit Urban-Gardening-Zonen verbessern das Mikroklima spürbar.

Ein öffentlich zugänglicher Durchgang zwischen Muthgasse und Nussdorfer Lände, frei nutzbare Grünräume und Erdgeschoßzonen mit Nahversorgung öffnen das Areal bewusst in den Stadtraum.

Architektur, die Identität stiftet

Geplant wurde das Projekt von den Architekten HNP architects und Gerner Gerner Plus, realisiert von der STRABAG AG als Generalunternehmer. Die Umsetzung erfolgt im Baurecht auf einer Liegenschaft der Liewers Holding.

Die Dachgleiche selbst stand – der Tradition entsprechend – im Zeichen der Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, deren Leistung den termingerechten Baufortschritt möglich gemacht hat.

„Lebensraum Muthgasse 50“ in Zahlen

  • 235 geförderte Mietwohnungen (118 SMART)
  • 75 freifinanzierte Wohnungen
  • 258 Heimeinheiten / 305 Studierendenplätze
  • 6-gruppiger Kindergarten
  • rund 3.700 m² Gewerbeflächen
  • umfassende Gemeinschafts- und Freiraumangebote

www.wbv-gpa.at

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