FPÖ – Ranzmaier: „Wer sich am Wort ‚Tirol‘ stößt, hat ein Problem mit Geschichte – nicht mit dem Zusammenleben!“
„Die Aussagen von Südtirols LH-Stellvertreter Marco Galateo zum Tirol-Schriftzug in Antholz sind ein weiteres Beispiel dafür, wie historische Realität und kulturelle Identität politisch problematisiert werden. Tirol ist kein politischer Kampfbegriff, sondern der historische Name unseres Landes seit nahezu tausend Jahren. Wer diesen Namen als Provokation oder gar als Gefahr für das Zusammenleben bezeichnet, offenbart kein Verantwortungsbewusstsein, sondern ein fragwürdiges Geschichtsverständnis“, erklärte heute FPÖ-Südtirolsprecher Christofer Ranzmaier, der Galateo eine ausführliche Lektion Tiroler Geschichte nahelegt, „um sicherzustellen, dass das der letzte Fauxpas dieser Sorte war.“
Besonders irritierend sei für Ranzmaier Galateos Behauptung, der Schriftzug sei gegenüber Österreich „peinlich“. „Österreich ist und bleibt trotz aller italienischen Relativierungsversuche die Schutzmacht Südtirols und historisch wie kulturell untrennbar mit Tirol verbunden. Peinlich ist nicht der Name Tirol – peinlich ist der Versuch, kulturelle Identität als diplomatisches Problem darzustellen.“
Abschließend hält Ranzmaier fest: „Ein Zusammenleben, das durch einen Tirol-Schriftzug ins Wanken geraten soll, steht auf sehr wackeligen Beinen. Geschichte verschwindet nicht, nur weil man ihren Namen nicht mehr sehen will. Tirol bleibt Tirol – sichtbar, selbstbewusst und geschichtsbewusst. In diesem Sinne kann ich dem Südtiroler Schützenbund nur herzlichst zu dieser gelungenen Aktion gratulieren.“
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