FPÖ-Rabl: FPÖ Wels fordert Sanktionen bei fehlenden Deutschkenntnissen
Die von der APA veröffentlichten Zahlen zum Anteil außerordentlicher Schülerinnen und Schüler bestätigen nach Ansicht der FPÖ Wels ein seit Jahren bekanntes Integrationsproblem. Ein erheblicher Teil der Kinder verfüge beim Schuleintritt über mangelhafte Deutschkenntnisse, hieß es am Dienstag in einer Aussendung der Freiheitlichen. „Genau aus diesem Grund hat die Stadt Wels bereits vor Jahren begonnen, die gesetzlich festgelegte Sprachförderung in den Kindergärten massiv auszubauen und diese bereits im dritten Lebensjahr zu beginnen. Insgesamt sind in Wels über 50 Sprachpädagogen im Einsatz. Die Erfolge der Sprachförderung sind bei einer entsprechenden Mitwirkungspflicht der Eltern messbar“, betont der Bürgermeister von Wels, Dr. Andreas Rabl. ****
Genau aus diesem Grund habe die Stadt Wels bereits vor Jahren begonnen, die gesetzlich festgelegte Sprachförderung in den Kindergärten massiv auszubauen und diese bereits im dritten Lebensjahr zu beginnen. Insgesamt sind in Wels über 50 Sprachpädagogen im Einsatz. Die Erfolge der Sprachförderung sind bei einer entsprechenden Mitwirkungspflicht der Eltern messbar. „Nichtsdestotrotz sind die veröffentlichten Zahlen schockierend und bestätigen den restriktiven Integrationskurs der FPÖ in Wels.“
Voraussetzung für einen gelungenen Spracherwerb sei neben einem ausreichenden Förderangebot auch eine Verpflichtung der Eltern zur Mithilfe an der Integration ihrer Kinder. Diese Mitwirkungspflicht wurde in die Kindergartenordnung aufgenommen, seit Dezember 2025 sind zusätzlich Strafen bei Verletzung der Mitwirkungspflicht oder bei Verstößen gegen den Kindergartenwertekodex vorgesehen.
Unverständlich ist in diesem Zusammenhang die Haltung der SPÖ. Von der SPÖ wurden diese Verschärfungen im Integrationsbereich abgelehnt.
Um die Zahl der außerordentlichen Schüler zu senken, sind aus freiheitlicher Sicht folgende Maßnahmen erforderlich:
- Verpflichtende Deutschförderkurse am Nachmittag sowie eine verpflichtende Deutsch-Sommerschule im August.
- Eine Ausdehnung der Kindergartenpflicht ab dem dritten Lebensjahr für alle Kinder mit mangelhaften Deutschkenntnissen.
- eine Sprachstandsfeststellung mit drei Jahren und eine Überprüfung des Sprachfortschritts im Rahmen der Eltern-Kind-Untersuchungen.
- Sanktionen bis hin zur Streichung von Familienleistungen bei Verletzung der Mitwirkungspflicht oder bei fehlendem Sprachfortschritt.
Bgm. Dr. Andreas Rabl: „Die Bundesregierung ist trotz dieses allseits bekannten Problems nach wie vor untätig. Damit werden die Integrationsprobleme verschärft, die Zukunft der Kinder gefährdet.“
Vzbgm. Gerhard Kroiß: „Die Kuschelpädagogik bei fehlenden Sprachkenntnissen ist zu beenden. Die SPÖ muss ihre Blockadehaltung bei einer Verschärfung der Integrationspflichten und der Einführung von Strafen beenden.“
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