Koza/Grüne: Superreiche müssen fairen Beitrag leisten
„Heute früh hat die SPÖ kurz aufgemuckt um dann auch gleich wieder klein beizugeben, noch bevor die Debatte um Vermögenssteuern richtig gestartet ist. Was im Wahlkampf noch als ‚rote Linie aller Vernünftigen‘ verkauft wurde, wird nun zur Privatmeinung einer Staatssekretärin erklärt. Warum?“, fasst Markus Koza, Sozialsprecher der Grünen, die aktuelle Debatte rund um eine Volksbefragung über eine Millionärssteuer zusammen.
Während Österreich zu den Ländern mit den absolut höchsten Abgaben auf Arbeit gehört, bleiben große Vermögen seit Jahren unangetastet. „Die SPÖ sollte keine Angst vor ihrer eigenen Courage haben. Ebenso wie wir Grüne steht eine breite Mehrheit der Menschen in unserem Land hinter der Forderung, dass Superreiche einen fairen Beitrag leisten. Und die budgetäre Vernunft sowieso“, so Koza weiter.
Nach der öko-sozialen Steuerreform sei die Besteuerung von Millionenvermögen der nächste logische Schritt, um unser Steuersystem gerechter zu gestalten: „Wir Grüne haben in der Regierung mit der Ökologisierung unseres Steuersystems begonnen und dafür gesorgt, dass unser Budget jetzt stärker auf unser Klima und unsere Umwelt achtet. Jetzt ist es Zeit für den nächsten Schritt: Die faire Besteuerung von Millionen-Erbschaften“, so Koza abschließend.
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