Sitzen – die Chance zur regelmäßigen Bewegung.
- Bewegungsmangel durch langes Sitzen zählt heute zu einem der unterschätzten Gesundheitsrisiken in der modernen Arbeitswelt.
- Es klingt paradox, aber jedes lange Sitzen bietet uns die Chance uns zwischendurch zu bewegen.
- Wir wissen es alle: ein langes Verharren in einer starren Haltung ist ein Bewegungsmangel und widerspricht unserer Veranlagung, wir sind bewegte Wesen und dem müssen wir Rechnung tragen.
- Eine regelmäßige Bewegung, sprich ein Wechsel der (Arbeits-) Haltung, ist für uns so essenziell wie das Atmen.
- Die Bewegung zwischendurch bzw. der Haltungs-/Tätigkeitswechsel und somit das Wechselspiel von Be- und Entlastung aktiviert nicht nur unsere Muskeln, sondern hat allgemein einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden.
Sitzen – mehr als nur unbequem
Moderne Erwerbsarbeit, Home-Office-Modelle und digitale Gewohnheiten führen dazu, dass Beschäftigte oft acht, neun oder mehr Stunden täglich im Sitzen verbringen. Zudem gibt es auch keinen Arbeitsstuhl, der allen unseren Bedürfnissen gerecht wird. Die Bewegung hingegen ist als All-Inclusive Medikament anzusehen – einzigartig, kostenlos, effektiv und ohne Nebenwirkungen: Studien beweisen, dass die regelmäßige Bewegung nicht für unseren Stürz- und Bewegungsapparat wesentlich ist, sondern generell eine sowohl kurative als auch präventive Wirkung hat: Stressabbau, Gewichtsreduktion, Erhöhung der Knochendichte, bessere Schlafqualität, vermindertes Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall, Brust- und Darmkrebs sowie Diabetes Mellitus Typ2.
Expertenwarnung: nicht auf die ersten Beschwerden warten, sondern vorher aktiv werden
„Die Konsequenzen eines überwiegend sitzenden Arbeitsalltags können gravierend sein. Das Sitzen bietet uns zwar Halt und Stabilität und die Möglichkeit uns zurückzulehnen aber verleitet uns auch zu einem statischen Arbeitstag in einer Zwangshaltung,“
erklärt Matthias Welkens, Gesundheitsexperte bei IBG. „Für Betriebe ist dies die Chance aus einem statischen einen dynamischen Arbeitsplatz zu machen, die Mitarbeitenden zu sensibilisieren und einzuladen sich trotz sitzendem Beruf regelmäßig zu bewegen. Für viele ist Bewegung nicht nur eine körperliche Wohltat, sondern auch ein Turbo für neue Ideen.“
Handlungsempfehlungen für Unternehmen
IBG empfiehlt Betrieben Bewegung sowohl im Bereich der Verhältnis- als auch der Verhaltensergonomie in ihre Unternehmensstrategie und betriebliche Gesundheitsmanagement zu integrieren:
- Aktive Arbeits- und Pausenroutine: regelmäßig die Arbeitshaltung wechseln, kurze Bewegungseinheiten – idealerweise alle 2-3-mal pro Tag für wenige Minuten – anbieten und fördern, eventuell können diese auch von geübten Mitarbeitenden angeboten werden
- Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung: Stehpulte, elektrisch höhenverstellbare Arbeitstische, bewegungsfreundliche Sitzmodelle und Mikro-Aktivitätsangebote (z. B. Besprechung im Stehen oder Gehen, Bewegungszonen, aufzugsfreie Tage, Stehecken, …), ergonomische Arbeitsplatzberatungen, …
- Bewegungs-Kultur verbessern: Sensibilisierungskampagnen, Workshops mit unterschiedlichsten Bewegungsangeboten zum Kennenlernen, Vorbildwirkung der Führungskräfte, um Mitarbeitende zu mehr Alltagsbewegung zu motivieren,
- Betriebliche Angebote forcieren: Bewegungseinheiten wie Yoga- oder Stretching-Einheiten, flexible Arbeitsroutinen die die Bewegung fördern, Job-/Firmenrad, gemeinsame Teilnahme an Laufevents o.ä.
„Gesundheit im Betrieb darf nicht erst dann relevant werden, wenn Menschen krank werden“, so Welkens weiter. „Wir müssen präventiv denken und organisieren – damit das Sitzen nicht zur Belastung, sondern als positive Unterstützung wahrgenommen wird.“
IBG GmbH, gegründet 1995, ist mit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 80 Arbeitsmedizinern und Arbeitsmedizinerinnen, Österreichs größte Unternehmensberatung im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. IBG ist in ganz Österreich vertreten.
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